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01.07.2009 Christof Baumgartner/apa

Glasfaserboom

Der steigende Bedarf an Bandbreite wird zu einem rasanten Wachstum von Glasfaser-Anschlüssen führen.

Der steigende Bedarf an Bandbreite wird zu einem rasanten Wachstum von Glasfaser-Anschlüssen (Fiber-To-The-Home, FTTH) in den Haushalten führen. Zwar sei die Entwicklung bisher aufgrund eines langsamen Starts der Ex-Monopolisten, regulatorischen Unklarheiten, der Kreditkrise und eines schwierigen Investitionsklimas hinter den Prognosen zurückgeblieben, bis 2013 soll sich die Zahl der europäischen FTTH-Haushalte aber mehr als verfünffachen – von knapp vier auf über 20 Millionen. Zu diesen Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Marktforschungsunternehmens Heavy Reading. Für Österreich prognostizieren die Experten bis 2013 rund 320.000 über Lichtwellenleiter angeschlossene Haushalte, beziehungsweise eine Durchdringung von 9,1 Prozent. Auf den vordersten Plätzen bei den absoluten Zahlen werden dann Russland (rund 4,2 Mio. angeschlossene Haushalte) und Frankreich (2,65 Mio.) liegen, bei der Penetration sollen Schweden (30,7 Prozent) und Slowenien (30 Prozent) führen. Eine klare Dominanz für einen Anbietertyp sehen die Marktforscher in Europa, anders als in anderen Regionen, nicht: Ex-Monopolisten kommen nur auf 31 Prozent der Glasfaseranschlüsse, rund 45 Prozent werden von alternativen Telcos oder Breitbandanbietern betrieben, 24 Prozent entfallen auf kommunale oder Energieunternehmen.

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