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01.07.2009 Alex Wolschann

Bezahlen im Netz ist besser als sein Ruf

Elektronische Zahlungsmittel spielen beim Online-Shopping eine wichtige Rolle. Es gibt jedoch wesentliche Unterschiede.

Elektronische Zahlungsmittel gewinnen durch das stete Wachstum des Online-Shoppings immer mehr an Bedeutung. Beinahe die Hälfte der Österreicher hat heute bereits zumindest einmal im Internet eingekauft.

Vielfach gibt es aber Verunsicherung bei den Konsumenten und Skepsis gegenüber dem Einsatz dieser neuen Zahlungsmittel. Daher hat das durch Projekte wie den Internet Ombudsmann oder Saferinternet.at bekannte Österreichische Institut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT) die für den österreichischen Markt wichtigsten Zahlungssysteme erstmals verglichen und im Rahmen eines Praxistests genau unter die Lupe genommen.

Überprüft wurden folgende Anbieter: ClickandBuy, die Online-Überweisung eps, Kreditkartenzahlungen mit und ohne Online-Sicherheitssystem (am Beispiel des Markführers Visa bzw. Verified by Visa), die Prepaid-Karte paysafecard, die Handy-Zahlung mittels paybox sowie der Anbieter Paypal.

SCHNELL, EINFACH, SICHER Die Benutzerfreundlichkeit eines Zahlungsmittels beginnt schon bei der Anmeldung. Der Praxistest zeigte: Ist die Anmeldung zu kompliziert oder zu zeitaufwendig, steigen die Kunden aus, verzichten auf die Nutzung von Sicherheitsfunktionen oder nutzen lieber andere, einfachere Zahlungsmöglichkeiten, wie etwa Nachnahme-Rechnung oder Vorauskasse per Überweisung.

Dazu Bernhard Jungwirth, Projektkoordinator ÖIAT: »Das optimale Online-Zahlungsmittel ist schnell verfügbar, einfach zu bedienen und trotzdem sicher.« Testsieger in der Kategorie »Benutzerfreundlichkeit« wurden die Shopping-Wertkarte Paysafecard und Clickandbuy. Testsieger der Kategorie »Sicherheit« wurde das Bezahlen mit dem Handy Paybox. Auf den Plätzen zwei und drei finden sich Paypal und Eps. Bei Telefonhotlines konnte keines der getesteten Unternehmen wirklich überzeugen. Absolute Topwerte bei den möglichen Punkten erreichte niemand, als Testsieger in dieser Kategorie am besten abgeschnitten hat jedoch der Telefonservice von Visa. Die Paybox-Hotline belegte dahinter den zweiten Platz, Eps den dritten.

Die Basis-Jahresgebühren elektronischer Zahlungsmittel variieren zwischen null und über 20 Euro sehr stark. Die unterschiedlichen angebotenen Leistungen und Tarifsysteme sind dabei selbst für Experten nur schwer vergleichbar – auch das zeigte die Studie des ÖIAT deutlich. Daher gibt es in dieser Kategorie keinen eindeutigen Sieger. Neben Eps und Paypal, die das Bezahlen vollkommen gratis ermöglichen, gibt es Dienste, die wiederum nur fallweise Transaktionsgebühren verrechnen wie etwa Clickandbuy und solche, die nur bei einigen speziellen Tarifmodellen fixe Jahresgebühren verrechnen.

Handy-Bezahlen mit Paybox ist kostenlos, wenn die Einkäufe über die Handyrechnung bezahlt werden, bei Abbuchung vom Konto fallen fixe jährliche Gebühren an.

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