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02.07.2009 Rudolf Felser/pi

Das Schlüssel-Schloss-Prinzip

Der heimische IT-Sicherheitsexperte Phion setzt bei der Virenbekämpfung auf die Software seines deutschen Branchenkollegen Avira.

In Sachen IT-Sicherheit lässt die Phion AG nichts auf sich kommen. Der Anbieter von Lösungen zum Schutz der Unternehmenskommunikation vertraut daher für ein virenfreies Unternehmen auf seinen Branchenkollegen Avira.

Die Zeiten von Viren, Trojanern, Spyware & Co sind noch lange nicht vorbei. Der Lagebericht zur IT-Sicherheit 2009 des deutschen Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) gibt keine Entwarnung vor Cyber-Kriminellen. "Vor allem die immer weiter voran schreitende Professionalisierung der Internetkriminalität bereitet uns Sorge", sagt BSI-Präsident Udo Helmbrecht. Zwar finden heute klassische Computerviren praktisch keine Verbreitung mehr, aber die Schadprogramme werden immer komplexer.

"Heute geht es den Hackern und Virenschreibern nicht mehr nur um mediale Aufmerksamkeit. Wir hören und lesen ständig von Systemausfällen in Unternehmen aufgrund von Cyber-Kriminalität. Die Täter wollen die Systeme infizieren, sie ohne das Wissen der Nutzer unter Kontrolle bringen und für illegale Aktivitäten missbrauchen", bestätigt Markus Gursch, VP Customer Service bei Phion, die Entwicklung. Hacken ist also kein negatives Hobby mehr, sondern ein florierender Bereich der Schattenwirtschaft. Im Visier der Kriminellen: Unternehmen, die mit ihrer Sicherheitstechnologie nicht auf dem aktuellen Stand sind. IT-Security und insbesondere der Schutz der Unternehmenskommunikation sind von daher Schlüsselkomponenten für jede moderne IT-Architektur. Der österreichische Hersteller Phion hat sich deshalb den umfassenden Schutz der Unternehmenskommunikation zu seiner Aufgabe gemacht: Angriffe abwehren, Informationsdiebstahl verhindern und sichere Kommunikation aufrechterhalten.

KEINE FRAGE DER EHRE Doch selbst ein IT-Sicherheitsunternehmen ist vor Angriffen aus dem Netz nicht gefeit. Die Mitarbeiter von Phion bringen zwar eine höhere Sensibilisierung in Bezug auf IT-Sicherheit mit, aber sie müssen auch im Rahmen ihrer Aufgaben von unterwegs auf Unternehmensapplikationen zugreifen, mit drahtlosen Endgeräten kommunizieren sowie im Internet problemlos surfen können. Hier lauert überall die Gefahr: Die Mitarbeiter könnten unwissentlich eine schädliche Software ins Unternehmensnetzwerk einschleusen, die dann das System lahmlegt oder Daten ausspioniert. Damit ein solches Gefahrenszenario nicht Realität wird, macht die IT-Abteilung von Phion seine Hausaufgaben gründlich. "Wir sind Experte auf dem Gebiet der IT-Sicherheit. Deswegen können wir es uns auf gar keinen Fall erlauben, Opfer eines Cyber-Kriminellen zu werden. Das wäre so, als würden wir Schließfächer verkaufen, die nicht schließen", resümiert Markus Gursch.

Der Internettraffic wird deshalb bei Phion über einen eigenen Proxy-Server abgewickelt. Da sich aber der Anteil von Spam-Mails am E-Mail-Verkehr und die Zahl von Drive-by-Downloads permanent erhöhen, wollte Phion den Gateway-Schutz noch weiter verstärken. Zu der hauseigenen Security-Appliance sollte noch ein zusätzlicher Virenschutz eingesetzt werden. Insgesamt testete die IT-Abteilung drei verschiedene AV-Lösungen auf Herz und Nieren. Nach der intensiven Evaluierungsphase fiel die Entscheidung auf "Antivir" von Avira. "Das Zusammenspiel von unserer Lösung und Antivir hat sich als sehr gut bewiesen. Die Software war sehr einfach zu integrieren. Wir hatten damit keinen großen Aufwand. Auch die Performance und die Erkennungsrate sind sehr gut. Die Software liefert genau das, was wir benötigen", erklärt Gursch. Um die Wartung der Virenschutzlösung kümmert sich die hausinterne IT-Abteilung. Auch aus deren Ecke hört man nur positive Stimmen: "Die Software erfordert absolut keinen Mehraufwand. Zudem waren keine Schulungen nötig und auch die Updates erhalten wir automatisch", so Gursch weiter.

Da das Sicherheitsbedürfnis von Phion extrem hoch ist, setzt Phion hinter Avira noch einen zweiten Virenscanner ein. "Bislang hat Antivir auf der Boarderline alle Viren erkannt und eliminiert. Der zweite Virenschutz ist lediglich eine Art Backup-Lösung. Dass wir einen zweiten Virenscanner im Einsatz haben, ist kein Indiz dafür, dass wir Avira nicht vertrauen. Ganz im Gegenteil - sonst hätten wir keine Technologiepartnerschaft mit unserem Branchenkollegen vom Bodensee", bekräftigt der erfahrene ITler Gursch. Die Antivirenlösung von Avira ist bereits seit 2006 in die Appliances von Phion integriert. So soll es auch bleiben, denn das Schlüssel-Schloss-Prinzip setzt sich ebenso erfolgreich in der Informationstechnologie durch.(pi/rnf)

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