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02.07.2009 Rudolf Felser

EthernetP2P von Tele2

Das Angebot ist für die Vernetzung von Unternehmensstandorten gedacht. Geboten werden bis zu 10Gbit/s via Anbindung an den Tele2-Backbone.

Unternehmen haben heute mit immer größeren Datenmengen zu tun. Die Anforderungen an Firmennetzwerke steigen stetig. Diesen Bedarf adressieren die Anbieter mit immer neuen – und vor allem schnelleren – Internet-Zugängen und - Zugangstechnologien. Bei Tele2 heisst das neueste "Appetithäppchen", das den Bandbreitenhunger stillen soll, EthernetP2P. Das Angebot ist für die Vernetzung von Unternehmensstandorten gedacht – "für wenig Geld", wie das Unternehmen in einer Aussendung verspricht. Geboten werden eine Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 10Gbit/s via Anbindung an den Tele2-Backbone, was außerdem "höchste Ausfallssicherheit" garantieren soll.

Das Fundament von EthernetP2P ist eine Hochleistungsverbindung auf Basis eines über 8.000 Kilometer langen, österreichweiten Glasfasernetzes. Direkte Netzzusammenschaltungen mit internationalen Carriern machen das Service auch für multinationale Konzerne interessant. Zielgruppe von Ethernet-Anbindungen sind Großunternehmen wie Banken und Versicherungen, die öffentliche Verwaltung oder der Gesundheitsbereich. Genutzt wird das neue Service bereits von Firmen wie Casinos Austria und Kapsch Businesscom.

Mit einer wählbaren Bandbreite zwischen 2 Mbit/s und 10Gbit/s steht beispielsweise Sprach- oder Video-Übertragungen in Echtzeit nichts mehr im Wege. Unterschieden wird zwischen maximalen und garantierten Übertragungsraten, die nach individuellen Bedürfnissen gewählt werden. Je kleiner die garantierte Bandbreite, desto günstiger der Preis.

"EthernetP2P ist die ideale Lösung für Unternehmen, die hohe Anforderungen an die Bandbreite stellen und ihr Netzwerk selbst verwalten möchten. Die Lösung ist im Vergleich zu älteren Technologien wesentlich kostengünstiger", so Erich Mooshammer, Director Sales & Marketing Business bei Tele2.

Die Ethernet-Technologie ersetzt Tele2 Zufolge alte Technologien wie ATM oder Frame Relay. Im Vergleich zu ATM-Netzwerken sei Ethernet um etwa die Hälfte günstiger und einfach in die bestehende LAN-Infrastruktur integrierbar. Zudem würden die Investitionskosten für die Hardware deutlich unter denen älterer Technologie-Varianten liegen. Die Kundenanbindung erfolge wahlweise über Glas oder Kupfer. Verwaltet wird EthernetP2P vom Kunden selbst, eine Anpassung der benötigten Bandbreite ist laut Tele2 jederzeit rasch möglich. (rnf/pi)

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