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08.07.2009 Rudolf Felser

Mobile Lösungen sind der Schlüssel zu mehr Produktivität

Sieben von zehn IT-Entscheidungsträger aus der Fertigungsindustrie planen, ihre Prozesse mit mobilen Technologien effizienter zu gestalten.

Mobile Lösungen werden für Unternehmen immer wichtiger, um ihre Effizienz und Produktivität zu steigern. Einer aktuellen, im Auftrag von Motorola durchgeführten, Studie zufolge planen sieben von zehn IT-Entscheidungsträger aus der Fertigungsindustrie, ihre Prozesse mit mobilen und kabellosen Technologien wie WLAN oder mobilen Computern effizienter zu gestalten. Produktionsunternehmen, die bereits heute mobile Lösungen einsetzen, sparen dadurch durchschnittlich 42 Minuten Arbeitszeit pro Tag und Mitarbeiter ein.

Im Rahmen des Motorola Enterprise Mobility Manufacturing Barometer befragten die Marktforschungsunternehmen TNS und E-Rewards über 3.400 IT-Entscheidungsträger in 14 Ländern, darunter Deutschland, Frankreich, Großbritannien, die USA und China. Laut der Studie sind 80 Prozent der Befragten der Meinung, dass die Bedeutung von Mobilität für ihr Unternehmen seit 2008 gestiegen ist. Das sind neun Prozent mehr als im Vorjahr. Mehr als ein Viertel aller Befragten investieren in mobile Lösungen, um ihr Bestandsmanagement zu optimieren und ihren Außendienst zu unterstützen. Außerdem sollen in der Produktionshalle vor allem Lagerverwaltung, Materialwirtschaft und prozessorientierte Anwendungen effizienter gestaltet werden. Dazu gehört die Nachverfolgung von Arbeitsprozessen, Mensch-Maschine- und Bediener-Schnittstellen sowie Qualitätskontrolle und -sicherung. In allen teilnehmenden Regionen ist das Bestandsmanagement ein wichtiger Anwendungsbereich mobiler Technologien. In Europa und Amerika stehen darüber hinaus vor allem die Außendienstanwendungen wie mobile Computer für die externe Wartung von Maschinen oder die digitale Bearbeitung von Aufträgen im Mittelpunkt während für die Region Asien-Pazifik kundenorientierte Applikationen eine zentrale Rolle spielen.

UMSÄTZE UND KUNDENZUFRIEDENHEIT STEIGEN Fast 29 Prozent der Unternehmen, die mobile Kundendienst-Anwendungen einsetzen, profitieren von steigenden Umsätzen und Verkaufszahlen. 25 Prozent der Studienteilnehmer berichten über mehr Kunden- und Partnerzufriedenheit. Insgesamt verzeichnen Produktionsunternehmen, die kabellose Infrastrukturen und industriespezifische mobile Geräte einsetzen, eine höhere Produktivität aller Mitarbeiter und einen schnelleren Return-on-Investment (ROI) bei der Investition in Rohstoffe. Zudem sind die erhobenen Echtzeitdaten genauer und unterstützen die Produktionsunternehmen besser bei ihrer Entscheidungsfindung. Kennzahlen für die Erfolgsmessung mobiler Lösungen sind für die befragten IT-Entscheider zum Beispiel Gesamtbetriebskosten, ROI und interne Ertragsraten. Mehr als die Hälfte der Befragten erwartet beim Einsatz mobiler Anwendungen einen ROI von 15 Monaten.

"Gegenwärtig verfolgen mehr als 60 Prozent der befragten IT-Entscheidungsträger eine Mobilitätsstrategie in ihren Unternehmen. Dies zeigt, dass das Thema Mobilität aus der Sicht der IT-Manager bereits heute von strategischer Bedeutung ist", erklärt Wolfgang Jonasson, Senior Sales Director Nord-, Zentral- und Osteuropa, Motorola Enterprise Mobility business. "Tatsächlich sehen mehr als die Hälfte aller Befragten einen Wettbewerbsvorteil im Einsatz von mobilen und drahtlosen Lösungen, um ihre Produktions- und Außendienstmitarbeiter bei ihrer Arbeit zu unterstützen.“

Im Hinblick auf mobile Zukunftstrends setzen Produktionsunternehmen in den nächsten ein bis zwei Jahren verstärkt auf die Nutzung von Voice-over-WLAN (VoWLAN), konvergenten Fest- und Mobilfunknetzen sowie Bestands-Verwaltungs- und -Wartungslösungen. Die Studie belegt darüber hinaus das große Interesse an anspruchsvoll aufbereiteten Medieninhalten und Videokonferenzlösungen, um die Effizienz und Produktivität von Mitarbeitern weiter zu steigern. Ebenso planen die Unternehmen, den Einsatz von WLAN und drahtloser Sensorik in der Prozess- und diskreten Fertigung auszuweiten. Ziel ist es, Prozessautomatisierung, Effizienz und Flexibilität zu realisieren, ohne zusätzlich in drahtgebundene Netzwerkarchitekturen investieren zu müssen. In Europa wird das höchste Wachstum mobiler Lösungen in der Bestandsverwaltung erwartet. In Amerika stehen bei den geplanten Investitionen Anwendungen für den Außendienst im Vordergrund während in der Region Asien-Pazifik die Medienübertragung im Internet und kundenorientierte Applikationen wichtiger sind.

Im Rahmen der unabhängigen Studie hat Motorola die Entscheidungsfindung von Verantwortlichen in der Fertigungsindustrie untersucht. Befragt wurden IT-Manager aus der Raumfahrt, aus der Automobil- und Konsumgüterindustrie, von Öl- und Gasversorgern, Chemiewerken, der Hightech Branche, Bio- und Medizintechnologie sowie von Industrieanlagen und der Schwermaschinenindustrie. An der gemeinsam mit den Forschungspartnern TNS und E-Rewards durchgeführten Untersuchung nahmen über 3.400 IT-Entscheider aus 14 Ländern in Europa, Amerika und Asien-Pazifik teil. (pi)

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