Teilweise IT-Markterholung 2010 Detail - Computerwelt

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15.07.2009 Christof Baumgartner

Teilweise IT-Markterholung 2010

Die Wirtschaftskrise lässt den Markt deutlich schrumpfen. Eine Erholung ist nach Aussagen der Anwender in diesem Jahr nicht in Sicht.

Die allgemeine Wirtschaftskrise wirkt sich auf die Ikt-Investitionen der Anwenderunternehmen aus und lässt den Markt deutlich schrumpfen. Eine Erholung ist nach Aussagen der Anwender in diesem Jahr nicht in Sicht, erst 2010 werden die Ausgaben für Informations- und Telekommunikationstechnologie wieder anziehen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse von Techconsult, die in Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgeführt wurde. 2009 werden insgesamt 72,9 Milliarden Euro in die Kassen der Ikt-Hersteller (ohne TK-Dienste) fließen, im Vergleich zum Vorjahr um 2,4 Prozent weniger. Einen maßgeblichen Anteil an dieser Entwicklung haben insbesondere die Großunternehmen, die mit 43 Prozent der Gesamtausgaben zu den Hauptabnehmern der IKT-Branche zählen und deren Ausgaben voraussichtlich um drei Prozent schrumpfen werden. Dabei zwingt die Krise alle Branchen, ihre IT-Budgets knapper zu bemessen, allerdings in unterschiedlichem Ausmaß: »Insbesondere die Industrieunternehmen, die den größten Ikt-Absatzmarkt bilden, sind aufgrund der schlechten Wirtschaftslage zu größeren Einsparungen gezwungen und verschieben viele IT-Projekte in das Folgejahr«, erklärt Verena Bunk, Analystin und Projektleiterin bei Techconsult.

VERLUSTE IM HARDWAREMARKT Den größten Einbruch mit minus 5,4 Prozent wird in diesem Jahr der Hardwaremarkt erleiden. Erstmals bricht nach Jahren auch der IA-Server-Markt ein. Hier zeigen sich nicht nur Auswirkungen der Rezession, viel mehr lassen Preisverfall und ein vermehrter Einsatz von virtuellen Servern die Umsätze um 8,4 Prozent zurückgehen. Blade-Server sind das einzige Serversegment, das 2009 wachsen wird. Für 2009 wird ein Zuwachs der bezogenen Blade-Server von 6,2 Prozent prognostiziert, in 2010 sogar von 15 Prozent. Die Anbieter von Storagelösungen werden dagegen nicht mehr mit zweistelligen Zuwachsraten verwöhnt werden, Anwender wollen hier in diesem Jahr lediglich 2,4 Prozent mehr investieren.

Für Softwarelösungen wollen Anwender in diesem Jahr um eine Milliarde Euro weniger ausgeben. Aufgrund dramatischer Umsatz- beziehungsweise Auftragsrückgänge werden Software-Investitionen häufig geschoben. Deutlich rascher als andere Lösungen wird der Markt für ERP- und CRM-Produkte in 2010 wieder anziehen – auch hier allerdings mit deutlichen Branchenunterschieden.

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