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15.07.2009 Georg Schennet*

Gastkommentar: Auch KMU am Zug

Das Gremium Computer- und Bürosysteme der Wirtschaftskammer Wien hat wieder einen Erfolg erzielt.

Ich freue mich sehr, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass das Gremium Computer- und Bürosysteme der Wirtschaftskammer Wien im Zuge seiner starken Kundenorientierung und seines konsequenten Einsatzes für Verbesserungen wieder einen Erfolg erzielt hat. Das Engagement des Gremiums gilt vor allem Klein- und Mittelbetrieben, die leider oftmals »auf der Strecke bleiben«. So haben wir uns das Ziel gesetzt, auch für Kleinbetriebe des Computerhandels eine Möglichkeit zur Lieferung von Bürosystemen zu schaffen. Ein erster Schritt in dieser Angelegenheit war das kürzlich angesetzte Gespräch mit dem Geschäftsführer, Hannes Hofer, der BBG (Bundesbeschaffung Gesellschaft) und seinem zuständigen verantwortlichen Mitarbeiter, das äußerst positiv verlaufen ist.

Gemeinsam mit der BBG hat sich das Gremium auf einen Modus geeinigt, der kleine Anbieter bei der Vergabe öffentlicher Aufträge nicht länger »durch den Rost fallen lässt«. Wir haben einen Konsens getroffen, dass, sofern sich der Lieferant/Importeur/Disti mit der Übernahme gewisser Garantien einverstanden erklärt, von nun an auch kleine Unternehmen von der BBG als Partner akzeptiert werden. Einzige Voraussetzung ist, dass das jeweilige Unternehmen auch von der Lieferfirma als »Sublieferant« deklariert wird. Bei Vorliegen entsprechender Leistungsgarantien durch diese Großfirmen (Ausfallhaftung), kann nun jeder gelistete Lieferant eine Reihe von Sublieferanten benennen, die damit automatisch als lizensierte Lieferanten der BBG anerkannt werden. Im Zuge des Gesprächs hat die BBG auch noch weitere Verbesserungen zugesichert.

Die Vorgangsweise der BBG ist zweistufig. Im Anlassfall eines Großverbrauchers (zum Beispiel Ministerium), sieht die aktuelle Vorgangsweise im ersten Schritt die Ausschreibung eines Pflichtenheftes vor. In der Regel beschränkt sich die Teilnahme an dieser Ausschreibung auf alle Hersteller/Importeure/Distis. Letztlich erhält dann der Bestbieter unter den Teilnehmern den Zuschlag. Alle anderen Bieter erhalten so genannte Rahmenverträge auf Basis ihrer Offerte. Diese Zweistufigkeit ist sinnvoll und notwendig, denn bei wechselnden Bestbietern – das ist die Regel – würde bei den Behörden ein »Lieferantensalat« entstehen. Es liefern also auch jene Firmen in frühere Verträge, bei denen sie Bestbieter waren. Wenn Sie ein kleiner oder mittlerer Händler sind, der bisher nicht zum Zug gekommen ist, bitten Sie Ihren Lieferanten, Sie als »Sublieferant« gegenüber der BBG zu deklarieren. Dann kann es nicht mehr vorkommen, dass Ihr langjähriger Geschäftspartner im Öffentlichen Bereich bei Ihnen nicht mehr einkaufen »darf« – wie schon geschehen. Es eröffnen sich für Sie auch neue Möglichkeiten der Lieferung und Leistung. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Hersteller darüber. Bei Vorliegen von ausreichendem Interesse hat die BBG zugesichert, einen Infoabend mitzugestalten. Wir organisieren für Sie sehr gerne diesen Round Table. Bei Fragen und Rückmeldungen wenden Sie sich bitte an: sylvia.freiberger@wkw.at.

* Dr. Georg Schennet ist Obmann des Gremiums Computer & Bürosysteme der WK Wien.

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