Wirtschaftskrise lässt den Software-Markt kalt Detail - Computerwelt

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29.07.2009 Oliver Weiss

Wirtschaftskrise lässt den Software-Markt kalt

Trotz derzeit insgesamt sinkender IT-Budgets sollen die weltweiten Ausgaben für Software im Jahr 2010 laut Gartner ansteigen.

Während die Finanzkrise derzeit noch verbreitet für rückläufige IT-Ausgaben sorgt, blicken die Gartner-Marktforscher bereits optimistisch nach vorne: Obwohl grosse Organisationen weltweit ihre IT-Budgets zusammenstreichen, sieht es für den Software-Markt nicht so schlecht aus. Er soll nächstes Jahr weltweit um 1,53 Prozent wachsen. In den USA wird das Geschäft mit Software noch schrumpfen, im EMEA-Raum bleibt das Business mit einem Plus von 0,45 Prozent praktisch stabil. Der Zuwachs kommt vor allem aus Lateinamerika und Asien. Dort wollen die Unternehmen nächstes Jahr laut Gartner mehr Geld für Software in die Hand nehmen.

Rund 1.000 IT-Verantwortliche haben die Gartner-Marktforscher weltweit befragt, um herauszufinden wie sich die Software-Ausgaben in den nächsten Monaten entwickeln werden. Während die Software-Budgets derzeit durch die Finanzkrise durchgängig unter dem Niveau des Vorjahres liegen, soll 2010 die Trendwende kommen: 30 Prozent der CIOs in der Asien/Pazifik-Region, 28 Prozent in Nordamerika und 25 Prozent der IT-Verantwortlichen in EMEA gehen davon aus, im nächsten Jahr über ein steigendes Budget verfügen zu können. Im Durchschnitt ergebe das in der EMEA-Region ein Budgetplus von 0,45 Prozent und in Asien sogar von 4,34 Prozent. Lediglich für Nordamerika erwarten die Gartner-Analysten ein leichtes Minus von 2,06 Prozent.

Nach Ansicht von Gartner-Vice President Joanne Correia verdeutlicht die Studie die Stabilität der Märkte und gibt Anlass zu Optimismus: "Gerade ein Marktabschwung, wie wir ihn jetzt haben, bringt gute Marketing- und Verkaufschancen." Software-Händler sollten sich auch auf einen Wandel in den Kundenbedürfnissen einstellen. Zwar machten Infrastruktur-Ausgaben nach wie vor 37 Prozent der IT-Budgets aus, zunehmend werde aber an dieser Stelle gespart und in den Aufbau neuer Technologien investiert. "Unternehmen versuchen derzeit das Internet und webbasierte Anwendungen für Vertriebs- und Service-Lösungen zu nutzen, um auf diese Weise eine bessere Performance zu erzielen."

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