Johannes Bischof, Konica Minolta: Vom reinen Kopierer- und Druckerhersteller zum IT-Dienstleister Detail - Computerwelt

Computerwelt: Aktuelle IT-News Österreich


05.08.2009 Manfred Weiss

Johannes Bischof, Konica Minolta: Vom reinen Kopierer- und Druckerhersteller zum IT-Dienstleister

Johannes Bischof leitet seit dem Jahr 2000 als Geschäftsführer die Geschicke von Konica Minolta Österreich.

Johannes Bischof leitet seit dem Jahr 2000 als Geschäftsführer die Geschicke von Konica Minolta Österreich. Der Wirtschaftskrise zum Trotz erzielte die Österreich-Niederlassung im vorigen Geschäftsjahr das zweitbeste Ergebnis in Europa. Obwohl das Business härter geworden ist, hat sich Bischof auch für heuer ein Wachstum von zehn Prozent vorgenommen.

Computerwelt: Macht der Job nach fast zehn Jahren immer noch Spaß? Johannes Bischof: Ja sicher. Es gibt zwar Zeiten, in denen es nur bedingt lustig ist, aber auch in einer schwierigen Phase wie jetzt ist es spannend. Da ist man als Manager so richtig gefordert und außerdem kann man sich in schwierigen Zeiten gut vom Mitbewerb unterscheiden. Schließlich war und ist auch der Umbau der Firma von einem Kopierer- und Druckerhersteller zu einem IT-Dienstleister eine tolle Aufgabe.

Was bietet der IT-Dienstleister Konica Minolta? Managed Print Services.

Das bedeutet? Wir verstehen darunter das Management der Druckerinfrastruktur eines Unternehmens. Dabei wird der Betrieb der gesamten Druckerlandschaft von uns übernommen, also quasi ein Outsourcing des Betriebes und der Wartung aller Drucker. Wir kümmern uns aber nicht nur um die Funktionsfähigkeit der Drucker sondern auch um die Versorgung mit Toner und Papier. Auch für Geräte anderer Hersteller. Denn in größeren Firmen gibt es meist viele Geräte von unterschiedlichen Herstellern. Mit unserem Multi Vendor Support können wir für alle vorhandenen Drucker Service und Reparatur anbieten und unseren Kunden eine lückenlose Versorgung anbieten.

Für Konica Minolta ist das sicher ein gutes Geschäft; für die Kunden auch? Natürlich. So fällt zum Beispiel die Lagerhaltung von Verbrauchsmaterial beim Kunden weg und obendrein wird auch die IT-Abteilung entlastet. Dazu gibt es für das gesamte Printermanagement nur einen einzigen Ansprechpartner, der über alle Drucker Bescheid weiß. Auch die Skalierbarkeit der Print Services ist ein Vorteil. Der Kunde kann kann den Umfang der Leistungen ganz individuell auf sein Unternehmen abstimmen.

Wird eigentlich in den Unternehmen immer noch so viel gedruckt? Ja, in vielen Unternehmen sind die Druckkosten auch im digitalen Zeitalter noch sehr hoch. Es werden zwar weniger Dokumente ausgedruckt; aber dadurch, dass ein Mitarbeiter einer Firma heute die mindestens hundertfache Anzahl an elektronischen Dokumenten produziert, ist der Druckeroutput höher. Vor rund zehn Jahren habe ich ungefähr drei bis vier E-Mails pro Tag erhalten. Die hat meine Sekretärin damals auch ausgedruckt. Heute kriegen die meisten von uns hundert E-Mails pro Tag. Würde man viele davon so wie früher ausdrucken, gäbe es wahrscheinlich keine Wälder mehr.

Diesen Artikel

Bewertung:

Übermittlung Ihrer Stimme...
Noch nicht bewertet. Seien Sie der Erste, der diesen Artikel bewertet!
Klicken Sie auf den Bewertungsbalken, um diesen Artikel zu bewerten.
  Sponsored Links:

IT-News täglich per Newsletter

E-Mail:
Weitere CW-Newsletter

CW Premium Zugang

Whitepaper und Printausgabe lesen.  

kostenlos registrieren

Aktuelle Praxisreports

(c) FotoliaHunderte Berichte über IKT Projekte aus Österreich. Suchen Sie nach Unternehmen oder Lösungen.



Hosted by:    Security Monitoring by: