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20.05.2009 Oliver Weiss

20.000 Euro für den Nachwuchs

Im Rahmen der Generalversammlung hat der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE) am 7. Mai die Träger der GIT- und OGMA-Preise gekürt.

Im Rahmen der Generalversammlung im Technischen Museum Wien hat der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE) am 7. Mai 2009 die Träger der GIT- und OGMA-Preise gekürt. Die drei Fachgesellschaften des OVE – die Gesellschaft für Informations- und Kommunikationstechnik (GIT), die Gesellschaft für Mess- und Automatisierungstechnik (OGMA) sowie die Gesellschaft für Energietechnik (OGE) – zeichnen jedes Jahr erfolgreiche Projektarbeiten von HTL sowie Diplomarbeiten und Dissertationen aus. Insgesamt wurden heuer über 20.000 Euro an Preisgeldern ausgeschüttet.

»Damit sich Österreich an der Innovationsspitze in Europa positioniert, muss nicht nur eine ausgezeichnete Forschungsinfrastruktur vorhanden sein, es bedarf auch des technischen Nachwuchses, der sich durch Innovationsgeist und Leistungsfähigkeit für eine industrielle Umsetzung auszeichnet«, umreißt GIT-Präsident Helmut Leopold von den Austrian Research Centers (ARC – das zukünftige Austrian Institute of Technology), die Motivation seiner Fachgesellschaft zur Förderung junger Akademiker im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik. »Der OVE und seine Fachgesellschaften fördern gezielt den technischen Nachwuchs und bilden somit eine Brücke zwischen Ausbildung, Forschung und Industrie«, ergänzte GIT-Vizepräsident Oliver Schmerold (Alcatel-Lucent Austria).

SCHNELLE DATEN Alle von der GIT ausgezeichneten Arbeiten liefern Impulse für eine verbesserten Datenübertragung. Prämiert wurden die Dissertationen von Franz Fidler für den bemerkenswert neuen Ansatz zur Übertragung von sehr großen Datenmengen durch optische Übertragung über den Wolken, Wolfgang Karner für seine Konzepte zur Verbesserung der Qualität von Video-Übertragung in UMTS-Netzen, sowie Klemens Freudenthaler und Nicolai Czink jeweils für ihre Arbeiten zur Erhöhung der Datenraten in Wireless-Netzen durch die MIMO-Technik, die die Verwendung von mehreren Antennen zur Datenübertragung ermöglicht.

In der Kategorie Diplomarbeiten gingen die GIT-Preise an Alexander Jung für seine Arbeit über »Link Error Analysis and Modelling for Cross-Layer Design in UMTS-Netzen«, an Martin Jahn für den Bau eines Prototypen zur Messung von Distanzen durch Radartechnik und erste Schritte zu einer marktfähigen Produktentwicklung. Perica Jurcevic wurde für seinen Beitrag über neue Konzepte zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit zur Datenübertragung in Glasfasern ausgezeichnet, Günter Reise für einen weiteren Beitrag im Bereich MIMO-Technik. Auch die Österreichische Gesellschaft für Mess- und Automatisierungstechnik (OGMA) zeichnet junge Techniker und Forscher aus, die durch ihre Arbeiten einen besonderen Beitrag zum nationalen Innovationsprozess leisten.

MENSCH UND MASCHINE Die OGMA prämierte die Dissertation von Stefan Johann Rupitsch zur »Entwicklung eines hochauflösenden Ultraschall-Mikroskops für den Einsatz in der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung«. Mit Rosemarie Velik wurde eine Dissertantin geehrt, die jüngst ihr Studium Sub Auspiciis Praesidentis abgeschlossen hat. In ihrer Arbeit entwickelte sie ein bionisches Modell für eine menschenähnliche Wahrnehmung bei Maschinen.

Neben der Diplomarbeit von Stefan Kalchmair zur verbesserten Bilddarstellung in der Ultramikroskopie wurde auch eine HTL-Projektarbeit mit dem OGMA-Preis gewürdigt: Mario Ramminger und Markus Kicker von der HTBLA Weiz entwickelten für ihre Arbeit einen Prüfstand für E-Antriebe mit Präzisions-Leistungsanalysator.

Einreichungen für die aktuell laufende Ausschreibung der Preise der OVE-Gesellschaften GIT, OGMA und OGE sind noch bis zum 1. August dieses Jahres möglich. Alle Arbeiten werden von einer hochkarätig besetzten Jury mit Vertretern aus Wissenschaft und Industrie beurteilt. Unter der Adresse www.ove.at /gesellschaften/preise/ finden Interessierte auf der Homepage der OVE weitere Details.

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