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03.06.2009 Alexander Wolschann, idg

Google und HTC lernen vom iPhone

Anstelle eines richtigen Keyboards besitzt das Smartphone HTC Magic nur eine virtuelle Tastatur.

Anstelle eines richtigen Keyboards besitzt das Smartphone HTC Magic – ähnlich wie das Apple iPhone – nur eine virtuelle Tastatur, die wegen des kapazitiven Touchscreens nur mit der Hand und nicht mit einem Stift oder Ähnlichem bedient werden kann. Mit knapp 16 Millimetern ist das Magic etwas dicker als das iPhone. Dafür fällt es mit einer Länge von 113 und einer Breite von 55 Millimetern schmäler und kürzer aus. Der Nutzer muss dafür allerdings mit einem etwas kleineren 3,2-Zoll-Display mit 320x480 Pixel Auflösung leben.

Anders als beim iPhone werden Anwendungen immer nur einen Schritt zurückgesetzt und nicht vollständig geschlossen. Das stört aber nicht wirklich, da beim Android-Betriebssystem jedes Programm in einem eigenen Prozess und mit einer eigenen virtuellen Maschine (Dalvik VM) läuft. Das HTC Magic ist mit HSPDA (bis 7,2 Mbit/s), WLAN, A(ssisted)-GPS und Video-fähiger 3,2-Megapixel-Kamera ausgestattet. Außerdem hat der Akku mit 1.340 mAh etwa 20 Prozent mehr Speicherkapazität als das G1 (1150 mAh). Während die Datenübertragung und GPS über jede Kritik erhaben sind, enttäuscht die Autofokus-Kamera. Mangels Einstellungsmöglichkeiten oder Blitz eignet sie sich gerade einmal für Schnappschüsse. Kritisch ist auch die fehlende Unterstützung eines Klinkensteckers für Standard-Kopfhörer zu bewerten – hier setzt HTC auf eine multifunktionale Mini-USB-Buchse.

GOOGLE-ANMELDUNG ERFORDERLICH Als Software ist die neue Version 1,5 (Cupcake) des Android-Betriebssystems installiert. Das Scrollen durch das Menü ist auf dem HTC Magic leicht und nahezu intuitiv möglich, auch der integrierte (Webkit-)Browser ist – abgesehen von der fehlenden Video- und allgemein Flash-Unterstützung – über größere Zweifel erhaben. Ungewohnt ist der Umstand, dass sich User beim ersten Start mit dem Google-Account anmelden sollen. Wer die Registrierung ablehnt, kann das Gerät aber weiterbenutzen – sollte sich jedoch ernsthaft Gedanken darüber machen, ob er das richtige Handy gekauft hat. So können weder Google Mail, Google Talk und andere im Gerät integrierte Applikationen eingesetzt werden. Auch der Android Market und damit eine der Hauptattraktionen des Smartphones bleibt dann versperrt.

Der Lieferumfang entspricht der Preisklasse des Magic, das stolze 570 Euro ohne Vertrag kostet: Neben einer Schutzhülle enthält die Box eine acht GB-MicroSD-Card, Akku, Datenkabel, Kopfhörer, Ladekabel, Garantiekarte und eine sehr kurze Anleitung. In Österreich ist das Gerät bei A1 im Portfolio.

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