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Computerwelt: Aktuelle IT-News Österreich


03.06.2009 Christian Winkelbauer*

Gastkommentar: Mehr erreichen

In diesem wirtschaftlich schwierigen Umfeld liegt der Fokus vieler Unternehmen auf Kosteneinsparung.

In diesem wirtschaftlich schwierigen Umfeld, das stark von Einsparungen und vorsichtiger Haltung gegenüber Investitionen geprägt ist, liegt der Fokus vieler Unternehmen auf Kosteneinsparung und Konsolidierung. Ich höre immer wieder, dass CIO heuer angehalten sind, IT-Prozesse konsequent auf deren Optimierungs- und Automatisierungsgrad hin zu prüfen und durch Verbesserungen in diesem Bereich eine höhere Verfügbarkeit von IT-Services bei gleichzeitiger Kostenreduktion planen. Deshalb sehen CIO Service Automation derzeit als Top-Investition, um ihre Geschäftsziele zu erreichen.

Eine konsequent umgesetzte Service Automationsstrategie hilft Kunden, Prozesse über verschiedene IT-Abteilungen hinweg in Echtzeit abzubilden und zu vereinheitlichen. Um es effektiv zu führen, braucht es Kenntnisse um jene Bereiche, wo Fehler Kosten verursachen und potenziell zunehmen können. Das geht nur, indem Arbeitsprozessabläufen wie Change , Release und Configuration Management effektiv geführt werden. Darüber hinaus müssen die relevanten Business Services über die gesamte IT-Infrastruktur hinweg automatisiert werden und das unter der Herausforderung einer sich ständig verändernden Umgebung mit wechselnden Geschäftsbedingungen, Anwendern, Patches und Updates. Dazu bieten sich fünf Schritte an. Erster Schritt – eine Vision entwickeln. Verschaffen Sie sich einen Überblick über Ihre IT-Prozesse. Identifizieren Sie die Schwachstellen und welche Vorteile welche Veränderung nach sich ziehen. Jetzt folgt eine Priorisierung nach Wichtigkeit des Prozesses für das Erreichen des Geschäftsziels. Zweiter Schritt – einen Plan machen. Es geht hierbei um eine realistische Einschätzung des Soll-Ist-Zustands bezüglich der operativen Performance. Dazu gehören Größen wie Technologie, Prozesse, Handlungslinien, Mitarbeiter und Governance. Identifizieren Sie Verbesserungspotenziale.

Dritter Schritt – ein Programm definieren. Das bedeutet, Prozesse und Handlungsrichtlinien zu entwickeln, welche die einzelnen Projekte und jeweiligen Abhängigkeiten zwischen ihnen umschreiben und managen. Der Plan sollte Meilensteine, Interdependenzen, Zielvorgaben, Evaluierung und Ressourcen enthalten. Zudem braucht er ein Fundament aus Service-Definitionen, IT-Prozessen und unterstützender Infrastruktur sowie einer Governance- und IT-Alignment-Strategie. Vierter Schritt – den Plan umsetzen. Diese Stufe sieht die Umsetzung der einzelnen Projekte mit spezifischen Zielen wie Meilensteinen in strukturierten Handlungsabläufen vor. Fünfter Schritt – evaluieren und verbessern. Jetzt geht es darum, den tatsächlich erreichten Nutzen zu evaluieren und den Ansatz entsprechend weiterzuentwickeln und nachzubessern.

Kunden berichten, dass sich die Reaktionszeit drastisch verkürzt und Aufgaben nun schneller, kostengünstiger und in besserer Qualität ausgeführt werden können. IT-Verantwortliche arbeiten jetzt flexibler und produktiver an geschäftsrelevanten Aufgaben. Zudem wären die Betriebskosten (OPEX) gesunken. Besonderes bei Virtualisierungsprojekten und in punkto Cloud Computing bekommen wir regelmässig positives Feedback.

* Christian Winkelbauer ist Country Manager Österreich bei BMC Software.

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