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04.06.2009 Christoph Dubsky*

Gastkommentar: Internet aus der Steckdose

Ein breitbandiger Internet-Anschluss ist heutzutage eigentlich kein Problem mehr – sollte man meinen.

Ein breitbandiger Internet-Anschluss ist heutzutage eigentlich kein Problem mehr – sollte man meinen. Und doch gibt es viele Anwendungsmöglichkeiten, wo der nachträgliche Einbau von IP-Netzwerken nur mit großem Aufwand möglich oder gar undurchführbar ist. Denken Sie an Schulen, die vom (staatlichen) Geldsegen für Renovierungen nicht gerade verwöhnt werden und dennoch ein voll funktionsfähiges Netz mit Internetanbindungen in allen Klassenzimmern aufbauen wollen. Oder an Hotels, deren Gäste Internetzugang in jedem Zimmer (zu Recht) als State-of-the-Art erwarten. Und sogar an der Geistlichkeit geht der Pragmatismus des Lebens nicht spurlos vorbei. Wir von Devolo hatten vor kurzem die Anfrage eines Klosters in Linz, das alle Arbeitszimmer mit Internet ausstatten wollte; der einzige PC mit Online Zugang in der Pforte war schlichtweg zuwenig.

Bei allen drei Beispielen sind Umbauten aus verschiedenen Gründen nicht möglich; wohl aber die Nutzung bereits vorhandener Gebäudekabel, z.B. jener, die Strom-, Telefon- oder Fernsehsignale transportieren.

Der Aufbau eines Datennetzes über diese bestehenden Leitungen ist simpel, sauber und effizient: Hotels müssen nicht schließen, in Schulen wird nicht gebohrt und im Kloster bleibt jeder denkmalgeschützte Stein auf dem anderen. Ein Internet-Anschluss des Gebäudes wird mittels Adaptern an das Strom- bzw. Antennen- oder Telefon-Netz angeschlossen und solcherart in alle Räumen verteilt. In den Räumen wird der PC ebenfalls mittels Powerline-Adapter an die Bestandskabel angeschlossen und damit breitband-fähig gemacht. Angelehnt an die Bedürfnisse der Anwender kann das Netz laufend ausgebaut werden. Übertragungsraten von bis zu 200 Mbit/Sekunde bieten ausreichend Leistungsvermögen für alle gängigen IP-Anwendungen: Internet, Multimedia, IPTV, Voice over IP etc.

Die Nutzung der bestehenden Infrastruktur macht "Powerline" auch finanziell interessant. Im Hotelbusiness merken wir eine verstärkte Nachfrage nach dLAN (Anm. d. Red.: Das Powerline-System von Devolo) in Hotels aller Kategorien, die ohne Internet-Zugang in jedem Zimmer einfach nicht mehr auskommen. Wenn es keine Ethernet-Kabel gibt, bedeuten nachträgliche Installationen hohe Investitionen für Sanierung und Renovierung sowie Geschäftsausfälle, indem die Zimmer eine Zeit lang nicht vermietet werden können. Die Installation von dLAN nutzt eines der drei bereits vorhandenen Kabel (Antenne, Strom oder Telefon) und birgt für den Hotelier zusätzliche Einnahmequellen: Das Hotel bestimmt den Preis, zu dem die Gäste im World Wide Web surfen, und rechnet minutengenau ab.

Die Idee trägt sich zur Zeit gerade in die Wohnbaugesellschaften weiter – diese können damit Wohnungen kostengünstig ans Netz anschließen und somit Wert und Vermietungspotential einer Immobilie nachhaltig steigern. Für die Bewohner bedeutet eine Breitband-Internet-Anbindung über dLAN Powerline mehr Komfort, da sie sich vertraglich nicht an einen Provider binden müssen. Zudem profitieren sie von günstigeren Einkaufsmengen des (gewerblichen) Vermieters/Verwalters. Beide Seiten gewinnen.

Doch nicht nur die. Auch die Gesundheit profitiert von Powerline, die – im Gegensatz zu WLAN beispielsweise – ganz ohne belastende Strahlung auskommt.

*Christoph Dubsky ist Sales Manager von Devolo Österreich.

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