SAP schaut sich nach Zukäufen um Detail - Computerwelt

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05.06.2009 apa/Christof Baumgartner

SAP schaut sich nach Zukäufen um

Fünf Milliarden Euro für Akquisitionen.

Europas größter Software-Anbieter SAP hält weiter nach Zukaufsmöglichkeiten Ausschau und könnte dafür fünf Milliarden Euro ausgeben. Dies sagte Vorstandschef Leo Apotheker in einem Interview mit der französischen Zeitung "Le Figaro". "SAP wird weiter organisch und anorganisch wachsen." Der Konzern habe 2,5 Mrd. Euro unmittelbar für Akquisitionen zur Verfügung und könnte sich einen ähnlichen Betrag zusätzlich beschaffen, falls nötig.

Zugleich bekräftigte Apotheker, der seit Monatsbeginn allein an der SAP-Spitze steht, dass der Konzern unabhängig bleiben solle. Allerdings befinde sich der Großteil der Aktien in Streubesitz, daher sei alles möglich. In der Vergangenheit hatte es wiederholt Spekulationen gegeben, an SAP könnten die US-Konzerne IBM oder Microsoft Interesse haben. IBM-Chef Sam Palmisano wurde in der Zeitung "Les Echos" nun mit den Worten zitiert, SAP sei ein "strategischer Partner" für IBM. "Wir arbeiten mit ihnen, nicht gegen sie." Größere Zukäufe stünden für IBM nicht zur Debatte. SAP fährt seit vergangenem Herbst wegen der Finanz- und Wirtschaftskrise einen strikten Sparkurs inklusive Stellenabbau.

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