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12.06.2009 Alex Wolschann

Microsoft stampft MS Money ein

Microsoft wird am 30. Juni die altgediente Homebanking-Software MS Money komplett vom Markt nehmen.

Der Softwarekonzern Microsoft wird am 30. Juni die Homebanking-Software MS Money komplett vom Markt nehmen. Neben diesem Verkaufsstopp fordert Microsoft außerdem, dass bereits gekaufte MS Money Pakete spätestens bis zum Jahr 2011 aktiviert werden. Allerdings soll laut einem Bericht des Magazins Cnet will Microsoft ihr MS Money nur bis 2011 weiter unterstützen. Käufer von MS Money könnten also den Support des Programms verlieren, wenn Microsoft tatsächlich seine Arbeit an der Software bis 2011 komplett einstellt. Besonders die regelmäßig aktualisierten Anpassungen an die geänderten Banken-Websites könnten dann Probleme machen, wenn diese Aufgabe nicht von Dritten übernommen werden sollte.

Bereits im Jahr 2008 wurde MS Money nicht mehr im Laden, sondern ausschließlich als Download-Titel angeboten. Auch wurde schon vor etwa einem Jahr angekündigt, dass Microsoft keine jährlichen Updates mehr produzieren wolle. Microsoft steht damit das verlorene Rennen gegen den Mitbewerber Intuit ein. Ähnlich verlief es mit der im März abgesetzten Multimedia-Enzyklopädie Encarta. Hier wurde von den Nutzern die kostenlose Alternative Wikipedia bevorzugt. (AW/idg)

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