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17.06.2009 Wolfgang Mayer*

Gastkommentar: Strategische Perspektive

Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten lässt sich die Wettbewerbskraft von Unternehmen durch Business Intelligence maßgeblich steigern.

Business Intelligence ist die systematische IT-gestützte Analyse von Unternehmensdaten und -prozessen, um bessere operative sowie strategische Entscheidungen treffen zu können. Gerade in dieser wirtschaftlich unsicheren Zeit lässt sich die Wettbewerbskraft von Unternehmen dadurch maßgeblich steigern. Data Governance ist ein umgänglicher Begriff, der dennoch unterschiedliche Definitionen und Assoziationen umfasst.

In kurzen Worten beschreibt Data Governance »alle Prozesse, Verfahren und Personen, die notwenig sind, um innerhalb der gesamten Organisation auf konsistente, akkurate und aktuelle Daten zurückgreifen zu können«. Data Governance beschäftigt sich mit Stammdaten, Datenqualitäts- und Metadaten-Management.

Grundsätzlich werden BI-Anwendungen auch heute oft zentral in der IT-Abteilung entwickelt und verwaltet. Dieses noch weit verbreitete Model funktioniert allerdings nur bei Basisanwendungen, denn mit der unvermeidlichen Steigerung der BI-Anforderungen treten auch zunehmend Probleme auf. Es wird schnell deutlich, dass unternehmensweite BI eine Verteilung der Governance der BI-Anwendungen zwischen Fachabteilung und BI-Abteilung verlangt. In einem verteilten Governance-Modell übernehmen die Fachabteilungen die Erstellung und Verwaltung der Berichte, während sich die IT-Abteilung der Aufgabe widmet, die BI-Systeme zentral zu managen, zu verwalten und zu optimieren.

Microstrategy bietet solche verteilten Governance-Modelle. Die Sicherheitsarchitektur ermöglicht ein »Herunterbrechen« der BI-Plattform auf Abteilungsebene, um dort ein sicheres Berichtswesen für Finanzen, Personalwesen, Vertrieb und Marketing zu implementieren oder eine Analyse der Lieferkette durchzuführen – also für sämtliche Funktionen und Fachbereiche des Unternehmens.

Die optimale Datenintegration ermöglicht zum Beispiel dem Vertrieb, egal ob die Daten Buchhaltung, Einkauf oder Marketing betreffen, eine einheitliche Sicht auf den Kunden. Während die Fachabteilungen ihre eigenen Benutzer und Anwendungen im gesamten Unternehmen selbstständig verwalten können, hat die IT-Abteilung die globale Sicht auf das System. Das Metadatenkonzept ermöglicht der IT-Abteilung und den übrigen Abteilungen eine gemeinsame Entwicklung, während gleichzeitig die im Unternehmen bewährten Verfahren (Best Practices) und Richtlinien für das Change Management durchgesetzt werden.

*Wolfgang Mayer ist Country Manager von Microstrategy in Österreich.

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