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16.06.2009 Rudolf Felser

OXP lehrt Imaging-Geräte neue Sprachen

Die Open Extensibility Platform von HP bringt bestehenden Druckern, Scannern und Kopierern im Unternehmen bei, neue Schnittstellen zu verwenden.

Die Herausforderung unserer Zeit besteht darin, die Übersicht über alle relevanten Geschäftsdokumente zu behalten, obwohl sich die Anforderungen für Unternehmen laufend ändern: Datensätze und Liefermechanismen entwickeln sich weiter, Kundenwünsche ändern sich, Geschäftsfelder werden adaptiert und die Technologie schreitet voran, sagt Christine Donner, Direktorin Imaging & Printing Group HP Österreich.

Daher sei es besonders wichtig, die bestehende Infrastruktur maximal auszunutzen und möglichst einfach zu verwalten. Die Lösung für diese Problematik präsentiert HP ebenfalls sogleich: Open Extensibility Platform (OXP). Laut Donner bringt OXP bestehenden Geräten bei, neue Schnittstellen zu verwenden und garantiere somit die volle Ausnutzung der existierenden Geräteflotte. So könne eine Übersicht über alle Dokumente im Unternehmen geschaffen werden, ohne neue Hardware kaufen zu müssen. "Das freut die Anwender und schont die Geldbörse der Unternehmer.“

FAT VS. THIN Prinzipiell gäbe es zwei Denkschulen: Das "fat client"-Modell besagt, dass die Leistung aller Geräte einer Druckerflotte mittels Software-Updates am Gerät selbst erhöht werden soll. Das setzt allerdings profundes Wissen und viel Erfahrung mit den Geräten voraus. Anders hingegen beim "thin client"-Ansatz: Hier setzt man auf eine gemeinsame Standard-Schnittstelle, minimale Speicher- und Rechenleistung und eine zentrale Kontrolle der Geräteflotte. Nachteil: Nicht alle Geräte werden erkannt, das Aufstocken der Flotte kann sehr teuer werden.

"Genau in diesem Dilemma bietet HP einen lösungsorientierten Ansatz", erklärt Christine Donner: "Wir setzten neben dem fat versus thin-client auf den dritten Weg – die Open Extensibility Platform (OXP) von HP. Der Vorteil: Unabhängige Software-Anbieter und Endkunden können ihre Geräte via Webservice-basierter Protokolle einfach kontrollieren. Somit kann die Druckerflotte durch den simplen Download einer kleinen Anwendung einfach upgegraded, skaliert und ausgebaut werden."

"OXP wird von den Kunden gut angenommen", sagt Christine Donner. Systemintegratoren von Enterprise-Unternehmen würden von 90 Prozent Zeitersparnis bei der Entwicklung automatisierter Funktionen innerhalb aller HP-Geräte der Flotte berichten. Die Kostenersparnis beim Drucken und Digitalisieren der Daten betrage bis zu drei Prozent des Umsatzes von Großunternehmen. (pi/rnf)

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