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17.06.2009 Christof Baumgartner

Kapsch Gruppe expandiert

Keine Strategieänderung in der Krise.

»Wir werden von unserer Strategie trotz der Wirtschafskrise nicht abweichen«, stellt Georg Kapsch, Geschäftsführer des Mautspezialisten Kapsch Trafficcom, klar. Mit dieser Strategie konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr zwar der Umsatz um acht Prozent auf 200,3 Millionen Euro gesteigert werden, das Ergebnis nach Steuern brach allerdings um 49 Prozent auf 16,4 Millionen Euro ein. Kapsch führt letzteres auf Währungsverluste und die »Wertminderung von kurzfristigen finanziellen Vermögenswerten« zurück.

Mit Blick auf das laufende Wirtschaftsjahr 2009/10 sieht Kapsch die Entwicklungen auch unter den geänderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen langfristig durchaus optimistisch. Insbesondere werde die Teilnahme an den erwarteten Ausschreibungen und Projektvergaben in Ungarn, Slowenien, Frankreich, Portugal, Südafrika und den USA das laufende Wirtschaftsjahr prägen.

Umsatzmäßig gut entwickelt (plus 21 Prozent) habe sich allerdings das Geschäftsfeld Road Solution Projects (RSP) aufgrund von Projekten in der Tschechischen Republik, in Chile, Australien und Neuseeland. Die bei weitem größte Division System Extensions, Components Sales (SEC) sei immerhin um fünf Prozent gewachsen. Weiters konnte das Unternehmen mit Erstaufträgen in neue Märkte wie Frankreich, Italien und Thailand expandieren.

KAPSCH CARRIERCOM IN MAZEDONIEN GELANDET Kapsch Carriercom (KCC) hat mit seiner Tochtergesellschaft in Skopje seine sechste Niederlassung in Südosteuropa eröffnet. Das Unternehmen ist in diesem Raum noch in Kroatien, Serbien, Bulgarien, Slowenien und Weißrussland mit eigenen Gesellschaften vertreten.

»Mazedonien war der logische nächste Schritt im Rahmen unserer Internationalisierung. Österreich ist schon jetzt einer der wichtigsten Investoren in Mazedonien«, sagt Thomas Schöpf, Vorstand von KCC. Ein erstes Referenzprojekt in Mazedonien ist bereits in Vorbereitung: Kapsch hat mit EVN einen Rahmenvertrag zur Lieferung von Richtfunkanlagen unterzeichnet. Mit der Integration der lokalen TIS Grupa-Tochter TIS.kis in die mazedonische Kapsch-Außenstelle verfügt Kapsch bereits über regionales Know-how. KCC hat erst kürzlich die Mehrheit von TIS.kis in Kroatien übernommen und die gemeinsame Gesellschaft Kapsch TIS d.o.o. gegründet. Insgesamt ist in Mazedonien nun ein fünfköpfiges Team tätig.

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