Gastkommentar: Identitäten im Griff haben Detail - Computerwelt

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01.07.2009 Mark Schilling *

Gastkommentar: Identitäten im Griff haben

Eine effiziente Verwaltung von Identitäten und Berechtigungen verringert nicht nur das Risiko, sondern zahlt sich auch richtig aus.

IT-Infrastrukturen im Unternehmen sind oft ein Konglomerat aus unterschiedlichen Insellösungen, die jeweils ein abgeschlossenes System bilden. Teamorientierte Strukturen, Mitarbeiterfluktuation, Firmenübernahmen und die Verflechtung verschiedener Aufgabenbereiche in Unternehmen machen Identitätsmanagement in einem solchen Umfeld sehr komplex. Je größer ein Unternehmen ist, desto mehr müssen Identitäten und Berechtigungen verwaltet werden. Da machen Insellösungen so manchen IT-Mitarbeiter reif für die Insel.

Identitätsmanagement ist daher heute ein Dauerthema – Krise hin, Krise her. Denn es geht dabei um ein ganz zentrales Sicherheits- und Datenschutz-Thema: Jedes Unternehmen muss sicherstellen, dass die richtigen Personen Zugang zu den richtigen Funktionen haben. Ist die Abwicklung von Standardprozessen nicht sicher verwaltet, hat ein Unternehmen sehr rasch ein enormes Sicherheitsproblem. Lassen sich zum Beispiel bestehende Zugangs-Accounts nicht in einer vorgesehenen Zeit löschen, stellen scheidende Mitarbeiter ein hohes Risiko dar. Denn sie haben weiter Zugriff auf sensible Unternehmensdaten.

Identitätsmanagement ist aber auch ein ganz wichtiges Kostensenkungsthema. Werden Benutzerdaten und Zugriffsberechtigungen nicht effizient verwaltet, entwickelt sich das Identitätsmanagement zu einem enormen Kostenfresser. Funktioniert die Bereitstellung von Anwendungen oder die Verwaltung im gesamten Identitätslebenszyklus des Mitarbeiters (Eintritt, Veränderung, Austritt) nicht reibungslos, kann das den gesamten Arbeitsablauf eines Unternehmens blockieren. Das sollte sich gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten kein Unternehmen leisten.

Wie kommt man aber als Unternehmen zu einer kostengünstigen Lösung für das unternehmensweite Identitätsmanagement? Basierend auf Produkten wie dem Microsoft Identity Lifecycle Manager lassen sich ganzheitliche, intelligente Lösungen rasch realisieren. Ziel muss sein, einem Unternehmen eine einheitliche Sicht auf alle bekannten Identitäts-Informationen über Benutzer, Anwendungen und Netzwerk Ressourcen zur Verfügung zu stellen. Das führt zu Effizienzsteigerung in der Verwaltung der Daten. Gleichzeitig können Mitarbeiter produktiver und flexibler agieren, der Sicherheits-Standard ist garantiert. Und durch die Produktivitätssteigerung bei sinkenden Kosten bleibt dem IT-Mitarbeiter auch noch etwas Zeit – vielleicht für einige Tage auf der Insel.

* Mark Schilling ist Leiter Business Development und Marketing beim IT-Dienstleister Mii.

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