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01.07.2009 Thomas Mach

Eindeutiger Schritt in die ITSM-Zukunft

Das auf ITSM-Lösungen spezialisierte Beratungshaus Serview hat in einem Leitfaden die zehn häufigsten Vorurteile gegenüber ITIL V3 untersucht.

Das auf ITSM-Lösungen spezialisierte Beratungshaus Serview hat sich der Vorurteile gegenüber ITIL V3 angenommen. In einem Leitfaden untersucht das Unternehmen die zehn häufigsten, etwa die Frage, ob die neue Version des Regelwerks lediglich einen Zugewinn an Prozessen biete. Auch ob sich Unternehmen nicht mit der früheren Version des Frameworks leistungsmäßig begnügen könnten und ob eine umfassendere Standardisierung der IT-Prozesse nicht zu Einbußen bei der Flexibilität führe, gehört zum Kanon der Praxishilfe. Insgesamt würden etwa drei Dutzend Argumente gegen landläufige Missverständnisse ins Feld geführt und mit Fakten hinterlegt, erklärt Markus Bause, Geschäftsführer des Beratungshauses.

»Die Vorbehalte nehmen zwar kontinuierlich ab, was wir auch daran merken, dass wir seit Herausgabe der neuen ITIL-Bücher bereits rund 4.000 Teilnehmer in der neuen Version geschult haben und die monatlichen Teilnehmerzahlen dynamisch steigen«, erläutert Bause. Aber es seien unbestritten Anfangsschwierigkeiten in der Akzeptanz festzustellen gewesen. Die neue Version von ITIL bedeute für das IT-Service Management einen eindeutigen Schritt in die Zukunft. Sein Charme zeige sich allerdings, »wie oftmals bei komplexeren Ansätzen«, mitunter erst bei genauerem Hinsehen. »Der Zugang zu den enormen Vorteilseffekten von ITIL V3 wird erst möglich, wenn das neue Regelwerk nicht durch die Brille von ITIL V2 betrachtet wird, auch wenn die Vorgängerversion darin aktiv lebt«, betont Bause. »Denn beide Versionen unterscheiden sich durch einen erheblichen Paradigmenwechsel, was in der öffentlichen Diskussion häufig vernachlässigt wurde und dadurch zu Irritationen geführt hat.«

Zudem komme, dass Unternehmens- und IT-Strategien in den meisten Fällen nur wenig miteinander verzahnt seien, wie eine Studie von Serview ergab. Demnach bestehe bei nur 13 Prozent eine sehr enge und lediglich bei weiteren 18 Prozent eine enge Abstimmung zwischen den Business-Zielen und der IT-Ausrichtung. Bause zufolge zeige sich aber mit einem neuen ISO/IEC 38500:2008-Standard Licht am Horizont. »Damit die IT-Abteilungen und ihre Verantwortlichen eine Hilfestellung für ihre angemessene Positionierung im Unternehmen finden können, hat die Standardisierungsbehörde letztes Jahr den internationalen Standard ISO/IEC 38500:2008 Corporate Governance in Information Technology entwickelt«, ergänzt Gisela Böndgen, Business Consultant bei Serview. Er ziele darauf ab, die Corporate Governance als den entscheidenden Schlüssel für eine leistungsfähige und akzeptanzstarke Nutzung der IT nachhaltig zu etablieren.

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