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03.07.2009 Michaela Holy

Positive Grundstimmung bei Österreichs Unternehmen

Die Einschätzung der beruflichen Tätigkeit und zu Unternehmensentwicklung und Konjunktur waren die Themen der 3. Konjunkturbarometer-Umfrage.

„Mit dem Ergebnis von 849 auszuwertenden Interviews sind wir mehr als zufrieden. Innerhalb der Kernzielgruppe erreichten wir 71,6 Prozent, die in Entscheidungen der Unternehmensführung eingebunden sind. Das zeigt einmal mehr, dass wir mit unseren Umfragen als Pulsmesser direkt bei Österreichs Unternehmer sind. 73,5 Prozent macht die Arbeit Spaß. Hauptmotiv Nummer Eins für ihre berufliche Tätigkeit ist für 65,4 Prozent „Spaß und Interesse“ an der Arbeit. 59,1 Prozent würden sich nochmals für denselben Job entscheiden. Das zeichnet auf jeden Fall eine absolut positive Grundstimmung unter den Befragten.“, erklärt Doris Helm, Geschäftsführerin von Unternehmerweb.at. „Interessantes fördert eine Detail-Analyse zu Tage. Je kleiner der Betrieb, desto größer erscheint der Spaß an der Arbeit. Frauen sehen am Sonntagabend der kommenden Arbeitswoche tendenziell positiver entgegen als Männer und je jünger, desto stressanfälliger.“, ergänzt Thomas Schwabl, Geschäftsführer von Marketagent.com online.

Auch Harald Labes, Microsoft KMU-Portal Manager, sieht die positive Grundhaltung: “Es ist schön zu sehen, dass die Stimmung unter Österreichs Selbstständigen bzw. Unternehmern durchaus positiv ist. Denn nur mit Freude an der Arbeit und einer realistisch-optimistischen Denkweise ist ein persönliches Engagement gewährleistet, das ein Unternehmen wirklich weiterbringt.“ Roman Anlanger, Leiter des FH Studiengangs "Technisches Vertriebsmanagement" des bfi Wien und Autor des Bestsellers „Trojanisches Marketing“ fasst zusammen: „Durch die Sample-Größe von 849 Netto-Interviews hat das Konjunktur-Barometer eine enorme Aussagekraft. Auch in schwierigen geschäftlichen Zeiten haben die beiden Items „Spaß/Interesse“ den größten Anteil, was die Motivation bei der Arbeit betrifft. Dies ist als deutliches Indiz zu sehen, dass die Mitarbeiter mit Optimismus durch die Krise gehen.“

Teil der Studie waren auch wieder Fragen zur österreichischen Konjunktur und zur Entwicklung des eigenen Unternehmens. So ist beispielsweise jeder 5. der Meinung, dass sich die Standortbedingungen in Österreich in den nächsten zwölf Monaten verbessern werden. 65,1 Prozent sehen die Entwicklung gleichbleibend. Die gegenwärtige wirtschaftliche Situation für das eigene Unternehmen beurteilen 17,1 Prozent als sehr gut, 35,3 Prozent als gut und nur 2,2 Prozent als sehr schlecht. 59,1 Prozent werden die Mitarbeiteranzahl konstant halten.

Genau die Hälfte der Befragten empfinden Kooperationen für das Unternehmen und für weitere Planungen als sehr wichtig, nur 1,2 Prozent als unwichtig. Fredy Baumgartner vom POOL Kooperations-Service der Wirtschaftskammer Wien fühlt sich durch dieses Ergebnis bestätigt: „Für den POOL sind die Ergebnisse sehr erfreulich und aufschlussreich. Die Werte zeigen die Wichtigkeit und unser Bestreben, den Weg „gemeinsam statt einsam“ zu beschreiten. Bestätigend ist, dass die Wichtigkeit und das Interesse gegeben sind, an bestehenden Kooperationen zu arbeiten bzw. eine Kooperation zu initiieren. Sehr erfreulich, dass gerade bei dieser Frage der POOL den höchsten Wert, gesamt 88,7 Prozent sehr und eher wichtig, erzielen konnte. Vielversprechend ist auch, dass neben allen Krisen-Unkenrufen 73,4 Prozent die gegenwärtige wirtschaftliche Situation für ihr Unternehmen als gleich bleibend bis sehr gut einstufen.“ Oliver Göstl, Prokurist - Bereichsleiter Entrepreneurship, ÖSB Consulting ergänzt: "Klein- und Mittelbetriebe sind Österreichs wirtschaftliches Rückgrat. Die Daten des Konjunkturbarometers zeigen, dass dieses Rückgrat sich auch in Krisenzeiten als robust erweist."

Im Rahmen einer aktuellen Studie hat das Online Markt- und Meinungsforschungsinstitut Marketagent.com gemeinsam mit Unternehmerweb.at 604 Entscheidungsträger und Unternehmer rund um ihre persönliche Grundhaltung gegenüber ihrer derzeitigen beruflichen Tätigkeit sowie ihre Einschätzung zur Entwicklung des eigenen Unternehmens und zur österreichischen Konjunktur befragt. Als Kooperationspartner beteiligten sich das Microsoft KMU Portal, das POOL Kooperationsservice der Wirtschaftskammer Wien, die FH des bfi Wien Studiengang "Technisches Vertriebsmanagement", ÖSB-Consulting und Oekostrom an der Umfrage.

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