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06.07.2009 Rudolf Felser

Bures trifft hochrangige IKT-Vertreter

Infrastrukturministerin Doris Bures hat sich am Montag mit Vertretern von IKT-Unternehmen getroffen, um sich über die aktuelle Lage zu informieren.

Nach ihrem "Bitte warten" Richtung EU-Kommission in der Causa Vorratsdatenspeicherung (siehe auch "Kein Schnellschuss bei Vorratsdatenspeicherung") hat sich Infrastrukturministerin Doris Bures am Montag mit Vertretern von IKT-Unternehmen getroffen, um sich über die aktuelle Lage der IT- und Telekommunikationsunternehmen auszutauschen und die anstehenden Herausforderungen zu erörtern. Vollkommen einig war man sich bei der Einschätzung, dass die Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) ein Motor des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fortschritts sind. "Gerade vor dem Hintergrund der derzeitigen Wirtschaftssituation müssen wir auf Innovation setzen", betonte Bures, "leistungsfähige Kommunikations- und Datennetze sind ein entscheidender Standortfaktor".

"Die Informations- und Kommunikationstechnologien sind ein bedeutender Wachstumstreiber der heimischen Wirtschaft. Mit dem Ausbauprogramm zur Modernisierung der heimischen Telekommunikations-Infrastruktur sorgen wir dafür, dass die Menschen dieses Landes via Internet die Informationen, die sie für ihre Arbeit, ihre Ausbildung, für ihre Gesundheit, für ihr tägliches Leben brauchen, noch schneller und multimedial abrufen können. Eine Hochleistungs-Telekommunikations-Infrastruktur bildet die Basis für eine österreichische Wissensgesellschaft, die den Wirtschaftsstandort nachhaltig absichert", unterstreicht Hannes Ametsreiter, Vorstandsvorsitzender Telekom Austria Group, die Bedeutung der IKT für den Wirtschaftsstandort Österreich.

Dieter Kittenberger, Vertriebsdirektor von Hewlett-Packard Österreich, ergänzt: "Die Zukunft Österreichs wird auch davon abhängen, inwieweit es uns gelingt, jedem einzelnen Österreicher die Teilnahme an der Wissens- und Informationsgesellschaft zu ermöglichen. Um zukunftsfähig zu bleiben, muss der Zugang zu und der Umgang mit IKT für die breite Bevölkerung eine Selbstverständlichkeit sein."

VOLLE UNTERSTÜTZUNG Die IKT-Branche hat einer Aussendung zufolge der Bundesministerin ihre "volle Unterstützung bei der Umsetzung der im Regierungsprogramm formulierten Vorhaben zur Bewältigung der Herausforderungen der IKT-Wirtschaft" zugesichert. Ausdrücklich hätten die IKT-Vertreter die gesetzten Maßnahmen der vergangenen Monate begrüßt. So stoße auch die vor kurzem im Nationalrat beschlossene Novelle des Telekommunikationsgesetzes in der Branche auf breite Zustimmung. Damit werde der Zugang zu schon bestehender und die Errichtung neuer Infrastruktur für Glasfaser vereinfacht, der Ausbau, auch im ländlichen Raum, werde damit beschleunigt. Zugleich sei sichergestellt, dass sich die Investitionen für die Unternehmen auch betriebswirtschaftlich rechnen, steht in der Aussendung weiter.

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