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09.07.2009 Rudolf Felser

Travel Europe bucht Urlaube über TA-Netzwerk

Telekom Austria zeichnete für die Realisierung des neuen Corporate Networks des Reisespezialisten für Bus- und Flugreisen verantwortlich.

Mit einem Hotel und der Vermittlung von Reisen nach Tirol startete die Familie Gschwentner in Stans vor mehr als 20 Jahren im Tourismusgeschäft. Seitdem hat sich viel getan: Was unter dem Namen Tirol Hotels begann, wuchs rasant. Heute heißt das Familienunternehmen Travel Europe und hat sich zum Reisespezialisten für Bus- und Flugreisen in ganz Mittel-, Ost und Südosteuropa gemausert. Rund 280 Mitarbeiter beschäftigt das Unternehmen an sieben Filialstandorten in ganz Europa, darunter in Paris, Prag, Budapest, Dubrovnik, Madeira und Krakau.

"Das rasante Wachstum und die Gründung neuer Filialen machte die Koordination gerade bei der Buchungsabwicklung immer schwieriger. Daher war es an der Zeit, die IT-Infrastruktur und insbesondere die Vernetzung der einzelnen Standorte mit der Zentrale auf moderne Beine zu stellen", erklärt Helmut Gschwentner, Geschäftsführer von Travel Europe, die Ausgangssituation.

Fündig geworden ist Gschwentner bei Telekom Austria. "Ein länderübergreifendes Projekt wie bei Travel Europe stellt immer eine große Herausforderung dar. Wichtig ist es deshalb nicht nur über umfassendes IT-Know-how zu verfügen, sondern im Rahmen eines professionellen Prozess- und Projektmanagements alle einzelnen Elemente miteinander zu verzahnen - das ist unserem erfahrenen Team perfekt gelungen", beschreibt Manfred Kramml, Leiter des Bereichs "Business Solutions" von Telekom Austria (TA). Von der Planung des Netzdesigns, der Hardware bis zur kompletten Implementierung sowie der laufenden Wartung und dem Monitoring des Netzwerks - Telekom Austria zeichnete für die gesamte Realisierung des neuen Corporate Networks verantwortlich. Das umfassende Dienstleistungsportfolio und die Umsetzungskompetenz überzeugten die Tiroler. "Und das Ergebnis zeigt, dass wir in dieser Einschätzung richtig lagen", resümiert Gschwentner.

ÜBERS INTERNET VERNETZT Im Mittelpunkt des ambitionierten Projekts stand das Thema Verfügbarkeit. Von allen Standorten auf das zentrale Buchungssystem zugreifen zu können, und das ausfallsicher rund um die Uhr, gehörte zu den erfolgskritischen Faktoren. "In den einzelnen Büros immer den aktuellen Buchungsstand für ein spezielles Angebot in Echtzeit greifbar zu haben, ist für uns essentiell", streicht Gschwentner die wichtigste Herausforderung heraus.

Umso wichtiger war es in der Umsetzung, die Datenströme, insbesondere den Zugriff zum Buchungssystem, priorisiert behandeln zu können. Die Lösung stellte eine Highspeed-Verbindung des Firmennetzwerks mit LAN Interconnect Plus, kurz LIC+, von Telekom Austria dar. So ist es mit LIC+ möglich, jede Unternehmens-Applikation einer von vier Quality of Service (QoS)-Klassen zuzuordnen. Mit bis zu 4Mbit pro Sekunde erfolgte die Anbindung der einzelnen Filialen an den Jetstream-Glasfaser-Backbone von Telekom Austria, der sich vor allem über Süd- und Südosteuropa erstreckt und damit auch die Daten von Travel Europe schnell und ausfallsicher transportiert.

Auch die Netzwerk-Hardware wurde ausgetauscht. An den unterschiedlichen Standorten sowie in der Zentrale in Stans kommen Cisco-Router und -Ethernet-Switches zum Einsatz, die sich um den Datenverkehr kümmern. An den einzelnen Auslandsstandorten erhielt Telekom Austria bei der Implementierung der Hardware sowie die Herstellung der Anschlüsse Unterstützung vom Projektpartner Nextiraone.

RICHTFUNK ALS BACKUP Um eine weitere Absicherung des geschäftskritischen Buchungssystems zu erhalten, implementierte Travel Europe unter Mithilfe von Telekom Austria am zentralen Firmensitz in Stans zudem eine Backup-Lösung, die technologisch auf Richtfunk basiert. Alle Daten sowie Internet- und Sprachdienste werden über Funkwellen zu einem Backup-System übertragen, können also bei einem Ausfall der IT schnell und umfassend wieder generiert werden.

Auch wenn für Gschwentner die Netzwerkinfrastruktur mit Telekom Austria für die Zukunft gerüstet ist, geht sein Blick schon nach vorne. Die Anpassung der Netzwerkstrukturen an die Bedürfnisse von Travel Europe war der erste Schritt. Nun soll auch die gesamte IT-Umgebung neu konzeptioniert und zentralisiert werden. "Wir wollen dabei auf die kompetente Zusammenarbeit mit Telekom Austria beim Netzwerkprojekt aufbauen", erklärt er abschließend.(pi/rnf)

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