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09.07.2009 apa/Rudolf Felser

Medien- und Unterhaltungsbranche auf Wachstumskurs

Bis 2013 wird die Branche weltweit pro Jahr im Schnitt um 2,7 Prozent auf 1.600 Mrd. Dollar wachsen, so eine Studie von Pricewaterhousecoopers.

Die Digitalisierung in der Medien- und Unterhaltungsbranche wird in den nächsten fünf Jahren weiter zunehmen. Das Tempo ist abhängig von der Verfügbarkeit der Breitband- und Mobilfunk-Infrastruktur. Bis 2013 wird die Branche weltweit pro Jahr im Schnitt um 2,7 Prozent auf 1.600 Mrd. Dollar wachsen. Wie aus der jährlich veröffentlichten Studie "Global Entertainment Media Outlook 2009-2013" von Pricewaterhousecoopers (PWC) weiter hervorgeht, sinken die Branchenerlöse im laufenden Jahr voraussichtlich um 3,9 Prozent auf knapp 1.350 Mrd. Dollar. 2010 wird sich der Markt erholen und von 2011 bis 2013 jährlich um durchschnittlich 7,1 Prozent auf 1.600 Mrd. Dollar zunehmen. Der Asien-Pazifik-Raum wächst dabei laut Studie am schnellsten mit jährlich 4,9 Prozent bei einem Gesamtvolumen 2013 von 413 Mrd. Dollar.

Während in den vergangenen Jahren die Anforderungen der Internetgeneration die treibende Kraft hinter neuen Geschäftsmodellen gewesen sei, entwickle nun auch die ältere, kaufkräftige Generation ein zunehmendes Interesse an neuen digitalen und mobilen Plattformen, heisst es in der Studie.

Die Konsumausgaben für diese Plattformen mache 78 Prozent des Wachstums der nächsten fünf Jahre aus. Dabei fallen 14,2 Prozent auf den Umsatz mit Musikdownloads. Hier wird der Umsatz von 2009 bis 2013 auf geschätzte 14,8 Mrd. Dollar ansteigen.

Die Onlinewerbung wird ihren Anteil am internationalen Werbemix von rund 12 Prozent im Vorjahr auf 18 Prozent im Jahr 2013 erhöhen. Wie die Studie weiter festhält, wird der Video-Game-Markt von 51,4 Mrd. Dollar im Jahr 2008 auf 73,5 Mrd. Dollar im Jahr 2013 ansteigen. Dies entspricht einem jährlichen Wachstum von 7,4 Prozent.

Online- und Wireless-Spiele seien die am stärksten wachsenden Kategorien. Bis 2013 werde der Markt für Online-Spiele um 10,6 Prozent und für Wireless-Spiele um 13,8 Prozent zunehmen. Weiter schrumpfen werde hingegen der Markt für traditionelle PC-Spiele. (apa)

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