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15.07.2009 Michaela Holy

Kommentar: Es gibt nichts zu sehen

Zustände wie in Hagenberg, wo es außer der FH und den ansässigen Unternehmen nichts zu sehen gibt, sind für den Forschungsstandort nicht förderlich.

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, Österreich unter die Top drei der innovativsten Volkswirtschaften zu bringen, so Doris Bures bei der Präsentation des Technologieberichts. Aufholbedarf ortet sie bei der Akademikerquote "in jenen Bereichen, die von Unternehmen besonders gefragt sind", wie in der IT. Hier wird im Bereich der Nachwuchsförderung schon viel getan. Wie der Bericht allerdings zeigt, gibt es ein Problem mit der Qualifikationsstruktur von Migranten. Es studieren in Österreich zwar viele Ausländer, aber nur ein geringer Anteil hoch qualifizierter Migranten lebt auch hier. Rund die Hälfte der im Ausland geborenen Akademiker arbeitet außerdem in einem Beruf unter ihrem Qualifikationsniveau, was auch an der fehlenden Anerkennung von ausländischen Bildungsabschlüssen liegt. Eine andere wichtige Barriere liegt offenbar auch an den institutionellen »Besonderheiten« des österreichischen Arbeitsmarktes.

Zuerst muss der Standort Österreich aber für hochqualifizierte ausländische Arbeitskräfte attraktiver werden – Zustände wie in Hagenberg, wo es außer der FH und den ansässigen Unternehmen nichts zu sehen gibt, sind nicht förderlich.

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