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13.07.2009 pctipp.ch

Google-Bildersuche mit Lizenzabfrage

Neu bei der Google-Bildersuche ist die Möglichkeit festzulegen, unter welcher Lizenz die zu Tage geförderten Suchergebnisse stehen sollen.

Neu bei der Google-Bildersuche ist die Möglichkeit festzulegen, unter welcher Lizenz die zu Tage geförderten Suchergebnisse stehen sollen. Die neue Suchfunktion finden Sie unter dem Punkt "Erweiterte Bildsuche.". "Sie erlaubt es den Usern, ihre Bildersuche auf solche Ergebnisse zu beschränken, die beispielsweise mit der Creative-Commons-Lizenz gekennzeichnet worden sind. Auf diese Weise wird es ihnen möglich, Bilder im Web zu entdecken, die sie ohne Bedenken verwenden, miteinander teilen und sogar bearbeiten können", heisst es im offiziellen Unternehmensblog. Damit will Google Urheberrechtsverletzungen vorbeugen und Internetsurfern ein hilfreiches Werkzeug zur Verfügung stellen.

Ein Beispiel: Angenommen, ein Blogger ist gerade von einer Reise nach New York zurückgekommen und will eine Meldung über die Wahrzeichen der Stadt veröffentlichen. Bilder, die er zur Veranschaulichung seiner Reise verwenden möchte, sind online leicht zu finden. Der Blogger will aber sichergehen, dass er nicht versehentlich urheberrechtlich geschütztes Material von professionellen Fotografen verwendet, für das er sich die Lizenzgebühren nicht leisten kann. Genau hier kommt die neue Funktion ins Spiel, die den Nutzer sofort über die entsprechenden Nutzungsrechte aufklärt.

Der Creative-Commons-Lizenzansatz erlaubt es Künstlern, die Bedingungen, unter denen andere ihre Werke nutzen dürfen, selbst festzulegen. Prinzipiell können Urheberrechtseigentümer dabei aus mehreren Optionen wählen. Sie können ihre Bilder entweder generell für die Wiederverwendung freigeben oder nur die nicht-kommerzielle Nutzung zulassen. Zudem können sie auch festlegen, ob anderen das Recht eingeräumt werden soll, das veröffentlichte Bildmaterial bearbeiten und verändern zu können. Wer ein Bild verwenden möchte, das unter einer derartigen Lizenz veröffentlicht worden ist, muss lediglich einen Verweis auf die Quelle angeben und hat keinerlei rechtliche Probleme zu befürchten.

Einen kleinen Haken hat die im Grunde sicher sinnvolle Neuerung letztendlich aber dann doch: "Das neue Feature identifiziert solche Bilder, die mit einer Lizenz zur Wiederverwendung gekennzeichnet sind. Um absolut sicher sein zu können, müssen die jeweiligen Angaben letztendlich aber vom User noch verifiziert werden. Wir können die Nutzer zwar bei ihrem ersten Schritt unterstützen, ein brauchbares Bild zu finden, eine Garantie, dass die von uns verlinkten Inhalte tatsächlich für jedermann frei zugänglich sind, können wir aber nicht abgeben", räumt Google in der Blogankündigung ein. (PC-Tipp

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