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15.07.2009 Christof Baumgartner

Auch Nokia setzt auf den Touchscreen

Nokia, Marktführer am weltweiten Handymarkt, hat mit dem N97 nun sein Touchscreen-Smartphone präsentiert.

Nokia, Marktführer am weltweiten Handymarkt, hat mit dem N97 nun sein Touchscreen-Smartphone präsentiert. Für den finnischen Hersteller steht dabei einiges auf dem Spiel, gilt es doch, Apple und anderen Rivalen Paroli zu bieten. Gleichzeitig dürfte der interne Druck groß sein, nach dem eher mäßigen N96 wieder einen Verkaufsschlager wie das N95 vorzulegen. Nokia setzt beim N97 sowohl auf die Menüführung via Touchscreen, als auch auf eine vollständige QWERTZ-Tastatur. Diese kommt mittels eines Klappschiebemechanismus unter dem Display zum Vorschein. Die dreizeilige Tastatur ist nicht so komfortabel wie jene des Communicators – Zahlen und Sonderzeichen sind nur über eine Pfeiltaste erreichbar, was das Schreibtempo doch etwas beschränkt. Auch der Tochscreen reagiert im Vergleich zum iPhone träge.

Neu ist die Startansicht des Geräts, die nun neben Uhrzeit, Kalender und Audioprofil fünf frei belegbare Kästen enthält. Diese Boxen lassen sich mit Schnellzugriffen wie zum Beispiel auf Kontakte, E-Mails oder einer Mailbox oder erstmals auch mit Widgets bestücken. Eine Reihe von Minianwendungen stehen dazu bereits zur Verfügung; unter anderem kann sich der Nutzer direkt auf dem Display über Accuweather die aktuelle Wettervorhersage betrachten, wird über Börsenkurse von Bloomberg informiert oder erfährt die neuesten Ereignisse auf Facebook. Über den hauseigenen »Ovi-Store« kann man sich gegen Einwurd kleiner Münzen Zusatz-Software aus den Bereichen Freizeit bis Produktivität aufs Gerät laden. Ausgestattet ist der mobile Computer, wie Nokia das Gerät nennt, mit einer Fünf-Megapixel-Kamera mit Carl Zeiss-Objektiv, WLAN, HSDPA, Bluetooth, USB 2.0 und 32 GB internem Speicher, der optional auf 48 GB erweiterbar ist. Als Betriebssystem des N97 kommt Symbian S60 zum Einsatz.

MARKTPOTENZIAL VORHANDEN Auch an Business-Nutzer hat Nokia gedacht und stellt unter anderem Pushmail via Mail for Exchange zur Verfügung. Das mitgelieferte Office-Paket Quickoffice ist leider nur die Version zum Lesen von Dokumenten. Wer auch Texte und Tabellen bearbeiten will, muss auf die kostenpflichtige Vollversion warten.

Das Marktpotenzial für das neue Gerät, dass ohne Handyvertrag 699 Euro kostet, schätzt Nokia-Alps-ChefGreig Williams für Österreich auf 20.000 bis 30.000 Stück für das Jahr 2009. Man folge mit dem Gerät dem Trend zur mobilen Internetnutzung. Laut einer Studie surfen derzeit 500 Millionen Menschen via Handy ins Internet – bis zum Jahr 2012 sollen es bereits rund eine Milliarde sein.

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