Machtwort: Unternehmen brauchen mehr BI Detail - Computerwelt

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15.07.2009 Thomas Mach

Machtwort: Unternehmen brauchen mehr BI

Obgleich BI in den vergangenen Jahren einen Erfolgslauf aufs Parkett gelegt hat, ist das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht.

Obgleich Business Intelligence (BI) in den vergangenen Jahren einen sprichwörtlichen »Erfolgslauf aufs Parkett gelegt« hat, ist das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht. So nutzt zum Beispiel bislang nur ein Bruchteil der Unternehmen tatsächlich eine ausgereifte und spezialisierte Analyse- beziehungsweise BI-Software. Hier ist noch viel potenzieller Marktkuchen übrig, denn nach wie vor vertrauen vor allem mittelständische und kleine Unternehmen auf Microsofts Excel als »BI-Lösung« ihrer Wahl.

Eine Wahl mit Tücken, besonders im Hinblick auf eventuellen Betrug. So warnten die Berater von KPMG jüngst davor, dass es lange nicht so viele »digitale Unterschlagungen« gebe, würden Unternehmen ihre interne IT-Revision verbessern. Besonders die Werkzeuge, die Verwendung finden, stehen in der Kritik der Berater. Diese seien zwar einfach zu handhaben, lieferten aber keine anspruchsvolle Daten-Analyse. Wer seine Audits wirklich effizienter machen wolle, müsse schon wesentlich ausgefeiltere Analyse-Software einsetzen.Bei den KMU allerdings scheint diese Warnung noch nicht angekommen zu sein. Der Griff zur simplen Lösung scheint naheliegend, letztlich ist es aber die Anforderung, welche die Werkzeug-Auswahl bestimmen sollte. Auch Excel liefert – etwa in Kombination mit Sharepoint – zahlreiche Analyse- und Reporting-Möglichkeiten. Doch erst die Anforderung im Unternehmen bestimmt, ob diese Funktionen die optimalen sind, oder ob die Wahl doch in Richtung einer spezialisierten Lösung gehen sollte.

Noch in den Kinderschuhen steckt indes Business Intelligence als Software as a Service. Dies liegt allerdings nach wie vor vor allem an der – besonders im deutschsprachigen Bereich vorhandenen – Angst davor, Daten, Wissen und Unternehmensinformationen »außer Haus« zu geben. Hier muss erst einmal genügend Vertrauen entstehen, bevor auch diese BI-Spielart zum Höhenflug ansetzen kann.

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