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15.07.2009 pi/Oliver Weiss

Mit Lichtgeschwindigkeit

Blizznet, das Glasfasernetz der Stadt Wien, bietet ab sofort symmetrische 100 MBit/s um knapp 60 Euro über seinen Partner Teletronic an.

Während Unternehmen wie Telekom Austria (TA) noch darüber nachdenken, wann und mit welchem Geld ein Glasfasernetz in Österreich errichtet werden soll, ist ein entsprechendes Netz anderswo bereits Realität: Blizznet, das Glasfasernetz der Stadt Wien, bietet ab sofort symmetrische 100 MBit/s um knapp 60 Euro über seinen Partner Teletronic an. Privatkunden kämen damit in den Genuss, den »schnellsten Internetanschluss Österreichs über Glasfaser zum günstigsten Preis« zu nutzen, so Blizznet.

Nur mit Blizznet kann in Österreich derzeit mit einer symmetrischen Bandbreite von 100 MBit/s gesurft werden. Das bedeutet, Daten mit 100 MBit/s hinunter-, sowie mit der gleichen Geschwindigkeit hochzuladen. Der Konkurrent UPC beispielsweise bietet mit Fibre Power zwar seit einiger Zeit 100 MBit an, jedoch eben nicht symmetrisch. UPC setzt auf den Standard Data Over Cable Service Interface Specification 3.0, eine Spezifikation für Schnittstellen von Kabelmodems und dazugehörigen Peripheriegeräten und verlangt für 100 MBit/s 74 Euro im Monat.

FIBRE-TO-THE-HOME Dank der hohen Bandbreite könne eine Vielzahl an Services »mit Leichtigkeit« bewältigt werden, so Blizznet weiter. Da die Glasfaser bis in die Wohnung führe, kämen alle Daten dort »in Lichtgeschwindigkeit« an. Blizznet ermögliche zum Beispiel gleichzeitig im Internet zu surfen, über IP-TV fernzusehen und Securitydienste zu nutzen. Zusätzlich könnten Blizznet-Kunden auch mehrere Set-Top-Boxen anschließen. Ein Komfort, den andere Anbieter mit Technologien auf Kupferbasis oder Koaxialkabelbasis nicht halten könnten. Als Zusatzfeature bietet Blizznet seit Anfang Juli 2009 allen Teletronic-Kunden die Möglichkeit, bis Jahresende kostenlos auf ihrem PC fernzusehen.

Blizznet bietet mit seinem Partner Teletronic Produkte mit Glasfasertechnologie ab rund 20 Euro an. Im Aktionszeitraum bis Ende September 2009 entfallen zudem die Herstellungskosten. Die Homepage verfügt über eine Angebotsauflistung aller Servicepartner, einen Verfügbarkeitscheck (bei Interesse unbedingt ansehen) und einer Vormerkliste. Derzeit ist Blizznet in elf Bezirken in Wien erhältlich.

Blizznet gehört Wien Energie Wienstrom. Der Energieversorger tritt dabei jedoch nicht selbst als Provider auf, sondern fungiert als Infrastrukturlieferant. Produkte und Services bieten Partnerunternehmen wie Conova Communications, Neotel, Quipcom, Teletronic, It&tel und auch die TA an. Voraussetzung für potenzielle Kunden ist allerdings, dass die Wohnung beziehungsweise das Haus bereits an das Glasfasernetz angeschlossen ist.

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