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22.07.2009 Rudolf Felser

Kyocera Mita will näher zum Kunden

In den letzten Jahren ist es in den heimischen Medien etwas ruhig geworden um Kyocera Mita.

In den letzten Jahren ist es in den heimischen Medien etwas ruhig geworden um Kyocera Mita, die Drucker- und Multifunktionsgeräte-Sparte des japanischen Technologie-Konzerns Kyocera. Doch seit Ende 2008 tut sich bei der österreichischen Niederlassung wieder einiges – nicht nur an der "Medienfront", sondern auch intern.

"Der Fokus liegt in Österreich auf B2B im Drucker- und Kopierer-Bereich. Seit September letzten Jahres arbeiten wir zu hundert Prozent indirekt, ausschließlich über den Fachhandel. In Wien gab es früher einen Direktvertrieb. Heute haben wir ca. 55 vertraglich an uns gebundenen Partner, die auch die gesamte Garantieerbringung abwickeln", erklärt Thomas Wegeler (Bild), Vertriebsleiter Österreich des Unternehmens, im Gespräch mit Computerwelt.at. "Durch den Fachhandel sind wir näher am Kunden. In den Ballungszentren haben wir immer mindestens einen Vertragspartner."

Die Mannschaft habe man trotz der Umstellung großteils beibehalten können, so Wegeler weiter. Das erlaube es, mit den 23 Mitarbeitern einen sehr persönlichen Service für Partner und Endkunden bieten zu können. Einerseits gibt es Lösungsspezialisten für spezielle Bereiche, etwa im SAP AS/400-Bereich, die vor Ort bei den Kunden präsent sein können. Andererseits wurden die Mitarbeiter in den jeweiligen Regionen platziert, was wiederum für Kundennähe sorgen soll. "Das Ziel ist, unsere Marktpräsenz in Österreich auszubauen. Bei Druckern und Multifunktionsgeräten haben wir noch Luft nach oben", sagt Wegeler. "Wir wollen auf alle Fälle zu den drei Anbietern gehören, die von Kunden bei Entscheidungen zu Printing- oder multifunktionalen Systemen in Betracht gezogen werden. Dazu müssen wir vor Ort und präsent sein."

Ebenfalls nicht schaden kann es, die lokalen Marktbesonderheiten zu kennen. Allem Anschein nach geht es in den österreichsichen Büros bunt zu. Wegeler: "Wir sehen in Österreich einen starken Trend in Richtung Farbe, stärker als in Deutschland. Der Marktanteil liegt hier höher als in anderen europäischen Ländern."

GELDPREIS FÜR GRÜNE PROJEKTE Größtmögliche Rücksicht auf die Umwelt nimmt Kyocera nicht erst, seit das Thema Green-IT salonfähig geworden ist. So wurde bereits vor ungefähr 17 Jahren ein System entwickelt, bei dem die Trommel beim Tonerwechsel nicht mit entsorgt wird, sondern im Gerät verbleibt. Bis heute findet dieses System – zwischenzeitlich natürlich immer wieder verbessert – in den Geräten Anwendung. Um dieses "grüne" Engagement zu unterstreichen, wurde 2008 in Deutschland erstmals der mit insgesamt 100.000 Euro dotierte "Kyocera Umweltpreis" vergeben, der gezielt klimaschonende, CO2-reduzierende Maßnahmen fördern soll.

Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr geht der Award nun in die nächste Runde, diesmal auch in Österreich. Als Partner hat sich Kyocera die Wirtschaftskammer Österreich (WKO), den Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW), den Bundesdeutschen Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M.) sowie die österreichische Karriere-Community kununu.com mit ins Boot geholt.

Der Preis richtet sich vor allem an Unternehmen des Mittelstands. Diese können noch bis zum 31. März 2010 bereits realisierte oder geplante Projekte zur Senkung des CO2­-Ausstoßes einreichen. Zudem sind in diesem Jahr auch Mitarbeiter dazu aufgerufen, über das preiswürdige Umweltengagement von Unternehmen zu entscheiden - über kununu.com. Der Erst- und Zweit-Platzierte werden "klassisch" durch die Jury gewählt und erhalten 50.000 bzw. 30.000 Euro. Der "Sonderpreis", bei dem die Mitarbeiter "mitvoten" können, ist mit 20.000 Euro dotiert. Das dafür eingesetzte Portal wird laut Angaben von Martin Poreda, Community Manager von kununu.com, voraussichtlich im August online gehen. (rnf)

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