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30.07.2009 Thomas Mach

Microsoft schließt Sicherheitslücken schneller

Microsoft zieht nach zwölf Monaten eine erfreuliche Bilanz der hauseigenen Security-Initiativen.

Im Rahmen der Sicherheitskonferenz Black Hat USA 2009 hat der Betriebssystem-Konzern Microsoft ein Fazit über die bisherigen Erfolge der vor einem Jahr gestarteten Initiativen zum industrieübergreifendem Informationsaustausch für mehr Sicherheit gezogen. Die Zeit zwischen Entdeckung von Sicherheitslücken und dem Erscheinen eines wirksamen Schutzes, betont Microsoft, konnte durch die Aktivitäten deutlich verkürzt werden. Um die Auswirkungen dieser Programme noch zu stärken, erweiterte das Unternehmen das hauseigene Angebot daher um drei weitere Services. Der Security Update Guide soll Endkunden ein tieferes Verständnis für den Umgang mit Risiken vermitteln, während das Open Community Project Quant Unternehmen helfe, das Update-Management zu optimieren. Das Office Visualization Tool wiederum sei im Kampf gegen Dateiformat-basierende Exploits und Schwachstellen nützlich.

Der Microsoft Security Update Guide helfe Kunden, ein besseres Risikomanagement zu betreiben, indem er Ressourcen von Microsoft und Prozesse der Sicherheits-Releases darstellt. Er soll es dem Anbieter zufolge ermöglichen, Sicherheitsrisiken qualifiziert einzuschätzen. Zudem könnten die Ressourcen dargestellt werden, wodurch Anwendern Updates schnell mit minimaler Beeinträchtigung der Systeme ausrollen könnten.

Project Quant wiederum ist ein von Microsoft gesponsertes, offenes Community-Projekt. Es zielt laut Microsoft-Verantwortlichen darauf ab, ein Update Management-Kostenmodell zu entwickeln, das IT-Abteilungen, Analysten und Beratern helfen soll, "auf einer vergleichbaren Basis zu arbeiten und ihre Prozesse und Vorgehensweisen zu optimieren". Das Office Visualization Tool letztlich ist ein kostenloses Werkzeug, das bei der Bekämpfung von Dateiformat-basierenden Schwachstellen und Exploits helfen soll. Es ermögliche laut dem Anbieter ein besseres Verständnis von Attacken, die sich gegen Microsoft Office-Produkte richten, wodurch Sicherheitsanbieter präzisere Malwareerkennungs-Signaturen entwickeln und ihre Analysetechniken verbessern könnten.

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