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06.08.2009 Rudolf Felser

Neues Netzwerk mit alten Kabeln im Jesuiten-Kloster

Durch den Aufbau eines Netzwerkes über die bestehenden Stromleitungen ermöglicht Devolo im Ignatiushaus in Linz ein neues IT-Netzwerk.

Devolo, mit seinem HomePlug-Powerline-Segment Spezialist für Netzwerkverbindungen über bestehende Strom- und sonstige Kabel, erleichtert den Jesuiten des Ignatiushauses in Linz den Alltag: Mussten sich bisher sieben Ordensmitglieder einen Internetanschluss teilen, hat heute jeder Bewohner einen eigenen Anschluss. Durch den Aufbau eines dLAN-Netzwerkes über die bestehenden Stromleitungen ermöglicht Devolo ein neues IT-Netzwerk auch bei dicken Mauern und strengen Vorgaben des Denkmalschutzes.

Das Ignatiushaus in Linz, Heimstätte von fünf Jesuiten und Arbeitsstätte von zwei Mitarbeitern, wurde letztmalig vor mehr als hundert Jahren, im Jahr 1908, einer großen Erneuerung unterzogen. Bislang gab es nur einen PC mit Internet-Zugang an der Pforte im Erdgeschoss, den sich sieben Personen teilen mussten. Da viele der Mitbrüder bereits am frühen Morgen sehr aktiv sind, gab es primär zu dieser Zeit Stau am Computer. Jeder wollte seine E-Mails bearbeiten und Recherchen durchführen; zusätzlich war der PC mit dem Internetanschluss oftmalig vom Sekretariat besetzt. Die Ordensmitglieder äußerten daher den dringenden Wunsch, einen eigenen Internetanschluss zu erhalten.

1,5 Meter dicke Mauern und der im Jesuitenhaus bestehende strenge Denkmalschutz machten es unmöglich, das fünfstöckige Haus mit herkömmlicher Cat-Verkabelung oder Wireless LAN zu vernetzen. Gefordert war eine alternative Technologie zur Vernetzung des Hauses, damit die Ordensmitglieder individuell in ihren Arbeits- und Wohnräumen Internetzugang haben.

DIE LÖSUNG: DLAN Die Datenübertragung über die bestehende Stromverkabelung per Devolo dLAN‚ und die sorgfältige Planung der Firma Richter Bürosysteme in Linz mit Stammhaus in Eferding machten es möglich, ein robustes IP-Netzwerk im Kloster zu installieren. Auf Basis der vorhanden Stromleitung und mittels WLAN-Brücke konnte mit den Devolo Lösungen das komplette Haus sehr einfach und kostengünstig vernetzt werden. Zum Einsatz kamen die Devolo dLAN Wireless- und dLAN 200 AV Powerline Produkte.

"Der größte Vorteil dieser Variante war, dass wir ohne Bohren, Stemmen und Kabelverlegen ein neues IT Netzwerk aufbauen konnten. Trotz dicker Klostermauern und Auflagen des Denkmalschutzes war eine komplette Vernetzung des Klosters möglich. Das ist sensationell", lautet die Bilanz von Gerhard Fenzl, Projektleiter von Richter Bürosysteme.

"Vier Mitbrüder haben den Adapter auf ihren Zimmern ständig im Einsatz, ein fünftes Gerät haben wir mobil zum Verleihen. Die Installation haben wir so gut wie nicht bemerkt – kein Schmutz, kein Lärm, kein Bohren. Devolo ermöglichte eine schnelle, kosteneffiziente und benutzerfreundliche Lösung", so Pater Andreas Schermann, Ordensleiter und Kirchenrektor des Ignatiushauses. "Endlich können die persönliche E-Mail-Post und Recherchen ungestört durchgeführt werden. Heutzutage wird ein Internetanschluss ja auch im kirchlichen Bereich vorausgesetzt; die internationale Korrespondenz, die für den Jesuitenorden als weltweit größten Orden von wichtiger Bedeutung ist, wurde dadurch erheblich angenehmer." Ein Ausbau des Devolo-Netzwerkes ist bereits in Planung: Als nächster Schritt soll das Kirchenbüro im Alten Dom vernetzt werden. (pi/rnf)

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