Infor on the Road 2012 im Rückblick: Charles Phillips zeigt die „neue Infor“ Infor on the Road 2012 im Rückblick: Charles Phillips zeigt die „neue Infor“ - Computerwelt

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18.10.2012

Infor on the Road 2012 im Rückblick: Charles Phillips zeigt die „neue Infor“

Vor achtzehn Monaten übernahm Charles Phillips das Ruder bei Infor. Seitdem hat der neue CEO und das neue Management Team sich intensiv um die Neuausrichtung und Aufstellung des Unternehmens gekümmert. Auf der Anwenderkonferenz von Infor in Frankfurt am Main präsentierte er jetzt die Ergebnisse seiner Arbeit und gab gleichzeitig den Startschuss für weitere grundlegende Neuerungen.

Infor on the Road 2012 im Rückblick: Charles Phillips zeigt die „neue Infor“

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© Infor

2,8 Milliarden Dollar Umsatz, fünf Quartale in Folge mit zweistelligen Wachstumsraten, 1.700 neue Mitarbeiter allein im vergangenen Jahr, darunter 600 Entwickler, die über 5.000 neue Produktfeatures entwickelten, wie etwa Infor Workspace, Infor SocialSpace oder Infor Motion – das ist die erste Bilanz, die Charles Phillips vor Kunden, Partnern, Medienvertretern und Interessenten im Auditorium der Frankfurter Goethe Universität zog. Hunderte von Kunden und und sechs Dutzend Partner waren am 9. Oktober 2012 gekommen, um Phillips’ Keynote zu hören, in den Breakout Sessions mehr über einzelne Lösungen zu erfahren und sich über Infor auszutauschen.

Die Transformation des Unternehmens begann Charles Phillips im Dezember 2010. Zusammen mit seinem neuen Management-Team nahm er das bestehende Lösungsportfolio unter die Lupe und startete, in ausgewählte Produkte zu investieren.

In seiner Keynote stellte Charles Phillips heraus, dass sich Infor heute in drei Punkten von anderen Anbietern auf dem Markt unterscheidet: Zum einen sind die Lösungen von Infor nach dem Vorbild einer ‘Internetarchitektur’ aufgebaut. Viele Unternehmen scheitern an der Frage, wie sie Produkte einfach installieren und mit einander verknüpfen können, um einen Informationsaustausch zu ermöglichen. Mit Infor ION ist dies möglich: Infor ION ist eine neue Generation von Middleware für Unternehmen, die schlanker und leichter zu implementieren ist und zudem auf offenen Standards beruht. Sie stellt die Verbindung zwischen Anwendungen im Hintergrund her – es müssen nur XML-Objekte ausgetauscht werden. Die daraus entstehenden Vorteile konnte auch Cliff Robson, Industrial Capability Director bei BAE Systems, belegen: Der multinationale Konzern für Informationssicherheit, Luftfahrt und Verteidigung hat mit Infor ION eine Vielzahl monolithischer Systeme gegen einfach zu installierende Infor-Lösungen ausgetauscht – und spart damit inzwischen maßgeblich Wartungskosten ein.

Darüber hinaus steht Infor anders als andere Anbieter explizit für branchenspezifische Lösungen: Während es eine Vielzahl an ‚One fits All’-Lösungen auf dem Markt gibt, die individuelle Anpassungen unumgänglich machen, konzentriert sich Infor auf eine feste Anzahl an Branchen. Mit den exakt auf Anforderungen, Fertigungsstil und Firmengröße zugeschnittenen Produkten können Infor-Kunden schneller und effizienter auf die Herausforderungen in ihrem Umfeld reagieren.

Und nicht zuletzt legt Infor einen großen Fokus auf das Design der Lösungen. Denn Infor vertritt die Meinung, dass auch Business Software und der Zugang zu Informationen heute benutzerfreundlich sein müssen. So hat Charles Phillips in den vergangenen Monaten eine Reihe von Spezialisten an den Hauptsitz in New York geholt, die sich unabhängig von der Produktentwicklung nur auf ansprechendes Design, einheitliches Look & Feel und intuitive Benutzung der Lösungen konzentrieren.

An diesem Punkt übernahm Duncan Angove, President bei Infor, das Wort: Er gab einen ersten Ausblick auf die neue Infor 10x-Strategie in Bezug auf Benutzerfreundlichkeit: Für diese neue, lose gekoppelte Anwendungsarchitektur wurden alle Benutzeroberflächen der Infor-Lösungen überarbeitet. Das neue Oberflächendesign orientiert sich an Vorbildern wie Facebook oder Google Analytics. Infor wird zehnmal farbiger, intuitiver und grafisch ansprechender sein als alle bisherigen Lösungen zuvor.

Drei Aspekte zeichnen die neuen Infor 10x-Anwendungen aus: Zum einen steht die Benutzerfreundlichkeit im Fokus. Alle Anwendungen sind miteinander verknüpft und mit einem Single-Sign-On ausgestattet, so dass Anwender weniger Klicks benötigen und schneller agieren können. Zudem erleichtern eingebettete Suchfunktionen basierend auf HTML5 und Infor ION den Zugang zu Daten und Informationen. Möglich macht das der neue „In Context Frame“, mit dem alle 10x-Anwendungen ausgestattet sind und der auf Business Intelligence-Funktionalitäten basiert. Auf diese Weise kombiniert Infor 10x Daten aus verschiedenen Anwendungen in einer Ansicht und setzt sie in Bezug zueinander. Wird ein Anwender im Vertrieb beispielsweise auf einen verspäteten Liefertermin aufmerksam, werden ihm die Ursachen dafür automatisch aus anderen Anwendungen angezeigt. Über die neue integrierte Social Business Platform kann er dann den verantwortlichen Mitarbeiter in der Produktion über Chat-Funktion direkt kontaktieren und gleichzeitig die betreffenden Daten und Informationen übermitteln. Gleichzeitig können zusätzliche verfügbare Mitarbeiter in die Produktion eingeplant werden, um den Liefertermin noch einzuhalten. Die Social Business Platform verbindet nicht nur Daten, Anwendungen und Mitarbeiter, sondern auch Maschinen und Anlagen. Nach dem Vorbild von Facebook können Anwender Maschinen „folgen“ und sich in Echtzeit über Statusänderungen einer Anlage informieren lassen. Geht eine neue Bestellung ein, zeigt beispielsweise ein Newsfeed den aktuellen Status von Auftragsbearbeitung, Produktion, Verpackung und Transport an.

Diese und weitere Anwendungsbeispiele zeigen uns: Infor steht in engem Kontakt zu seinen Kunden, kennt die Herausforderungen, vor denen Unternehmen heute stehen und setzt diese in den Infor-Applikationen um. Die erste 10x-Anwendung soll bereits im November 2012 veröffentlicht werden.

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