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01.11.2012 Wolfgang Franz/pi

Ping-Umfrage: Deutsche Mitarbeiter sind ein Risiko

Die Mitarbeiter des nördlichen Nachbarn haben einfach zu viele Passwörter.

Ping-Umfrage: Deutsche Mitarbeiter sind ein Risiko

46 Prozent vergessen bis zu vier Mal pro Jahr ihr Passwort.

© Archiv

Eine von Ping Identity, einem Experten für Cloud Identity Security und Internet Single Sign-On-Software, realisierte Befragung unter 361 Besuchern der it-sa 2012 hat ergeben, dass sich nahezu die Hälfte der Umfrageteilnehmer mehr als vier Mal pro Tag in Business-Anwendungen einloggen müssen. Zusätzlich vergessen 46 Prozent der Arbeitnehmer bis zu vier Mal pro Jahr ihr Passwort. Dadurch entsteht deutschen Unternehmen ein Verlust an produktiver Zeit in Höhe von etwa sechs Milliarden Euro pro Jahr. Neben den vergessenen Passwörtern liegen die Hauptursachen für diesen wirtschaftlichen Schaden in Schwierigkeiten mit deren Verwaltung und in den Richtlinien zum Zugriff auf Unternehmensdaten. Dennoch nutzt aktuell nur jedes zweite Unternehmen die Möglichkeit, mit Single-Sign-On-Technologien diese Schäden zu vermeiden. Single-Sign-On ermöglicht die Kontrolle von Access Points und schafft gleichzeitig die Notwendigkeit mehrerer Passwörter ab.

Obwohl 63 Prozent der von Ping Identity Befragten angaben, sich niemals über ein öffentliches Netzwerk in ihre Business-Applikationen einzuloggen, bleibt der Mitarbeiter ein hohes Sicherheitsrisiko. So nutzen mehr als 36 Prozent trotz bekannter Risiken gelegentlich bis regelmäßig unsichere Netzwerke zum Zugriff auf Unternehmensdaten.

Außerdem gab über die Hälfte der Befragten an, sich schon einmal an ungewöhnlichen Orten wie der Toilette oder dem Strand im Urlaubsort in ihre Firmen-Anwendungen eingeloggt zu haben.

Besonders der externe Zugriff von Mitarbeitern ist also für die IT-Verantwortlichen eine Herausforderung. Um unterwegs möglichst sicher zu sein, bieten sich Lösungen an, die den gesicherten Login über eine Anwendung ermöglichen und den Nutzer nicht bei jeder Kennworteingabe wieder neuen Gefahren aussetzen. Besonders in öffentlichen Netzwerken, mit denen Anwender gerade unterwegs häufig konfrontiert werden, besteht ein erhöhtes Sicherheitsrisiko.

Nicht zu Unrecht sind deutsche Unternehmen bekannt für ihr hohes Sicherheitsbedürfnis. Hierzulande verweigern daher 40% der Befragten den externen Zugriff auch für Partner oder Kunden auf Unternehmensanwendungen. Damit nehmen sie sich selbst die Möglichkeit der effektiven Zusammenarbeit an gemeinsamen Daten und Anwendungen. Dabei bieten Federated Identity Management Lösungen einen einfachen, sicheren Zugang via Log-in für Externe. Der Zugang wird später einfach entfernt, wenn er nicht mehr benötigt wird.

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