Social Botendienst: checkrobin.com vernetzt Sender und "Lieferfahrer" direkt Social Botendienst: checkrobin.com vernetzt Sender und "Lieferfahrer" direkt - Computerwelt

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18.06.2013 Rudolf Felser

Social Botendienst: checkrobin.com vernetzt Sender und "Lieferfahrer" direkt

Das neue österreichische Online-Portal checkrobin.com bietet Autofahrern die Möglichkeit, leeren Stauraum in ihren Fahrzeugen anzubieten und so ihre Fahrtkosten zu reduzieren.

Hannes Jagerhofer, Niki Lauda und Attila Dogudan, Gesellschafter von checkrobin.com.

Hannes Jagerhofer, Niki Lauda und Attila Dogudan, Gesellschafter von checkrobin.com.

© checkrobin.com

Gemeinsam mit Gründer Hannes Jagerhofer nahmen bei der Vorstellung des Online-Dienstes am Podium die Mitgesellschafter Attila Dogudan und Niki Lauda Platz. Schon vor einigen Jahren kam Hannes Jagerhofer bei einem Stopp auf der Autobahn A2 auf die Idee leere Ladeflächen in privaten PKWs effektiver zu nutzen. Folgende Zahlen haben den Eventorganisator und Innovator Jagerhofer überzeugt: 49.000 PKWs fahren täglich auf der Südautobahn und 55.000 PKWs auf der Westautobahn. Insgesamt also über 100.000 PKWs mit einer durchschnittlichen Auslastung von nur 1,27 Personen auf Österreichs Straßen. 10 Milliarden Liter ungenütztes Ladeflächen-Volumen fahren somit Jahr für Jahr in privaten PKWs quer durchs Land.

Da lag es auf der Hand die leeren Ressourcen zu nutzen. Zu diesem Zeitpunkt waren die technischen Voraussetzungen aber noch nicht gegeben und so lag das Projekt ein paar Jahre auf Eis. Heute aber, in Zeiten von Smartphones sowie dem gelernten Umgang mit Apps, konnte checkrobin.com nach acht Monaten Entwicklungszeit aus der Taufe gehoben werden.

Niki Lauda zu dem Projekt: "Ich habe mich bei checkrobin.com beteiligt weil ich an innovative Konzepte glaube und den umweltfreundlichen Transport innerhalber weniger Stunden als Projekt der Zukunft sehe." Auch Attila Dogudan freut sich riesig, dass das Startup heute online geht: "Endlich hat man ab heute die Möglichkeit eine Demel Torte innerhalb weniger Stunden in ganz Österreich zu genießen."

Apps für iOS und Android stehen neben dem Webportal ebenfalls zur Verfügung. Je nachdem ob man eine Sendung mitnehmen oder mitgeben will, übernimmt der User entweder die Rolle eines Senders, Fahrers oder auch beides zugleich. Hannes Jagerhofer: "Vor allem Leute, die beruflich und privat viel unterwegs sind und unter den gestiegenen Benzinpreisen leiden, können so ihre Kosten reduzieren und von unserem Service profitieren."

Ab sofort kann man sich auf checkrobin.com registrieren und Gegenstände aller Art mitgeben und mitnehmen. In der jetzigen Testphase können nur auf der Südstrecke zwischen Wien und Kärnten Sendungen mitgenommen und verschickt werden, aber in einigen Wochen soll checkrobin.com in den österreichweiten Vollbetrieb gehen. Was der Fahrer dabei verdient, bzw. was die Sendung kostet, hängt vom Verhandlungsgeschick der Beteiligten ab – den Preis machen sich die beteiligten Parteien in einer Spanne von 12 bis 25 Euro untereinander aus. Der Webdienst verlangt für  jeden Transport pauschal eine Provision von 2,90 Euro. Auf hochfrequentierten Strecken hat das Konzept durchaus Potenzial. Ob das reicht um sich letztendlich gegen professionelle Botendienste durchzusetzen muss sich erst weisen. (pi)

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