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Kapsch TrafficCom mit Umsatzsteigerung

Die an der Wiener Börse notierte Kapsch TrafficCom konnte im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres den Umsatz um 14 Prozent auf 121,4 Mio. Euro steigern. Das EBIT, das im ersten Quartal des Vorjahres mit noch negativ war, betrug im Berichtszeitraum 3,7 Mio. Euro.

Georg Kapsch, CEO von Kapsch TrafficCom, ist mit dem Quartalsergebnis nicht unzufrieden.

Georg Kapsch, CEO von Kapsch TrafficCom, ist mit dem Quartalsergebnis nicht unzufrieden.

© Kapsch TrafficCom

"Das Quartalsergebnis ist nicht herausragend - auch von unserer Ziel-EBIT-Marge sind wir damit noch weit entfernt. Es zeigt aber die Fortschritte bei unseren bestehenden Errichtungs- und Betriebsprojekten. Es zeigt auch, dass die Medienberichte von Juli über unser Projekt in Südafrika überzeichnet waren", resümiert Georg Kapsch, CEO der Kapsch TrafficCom AG. Das Unternehmen verweist im Zeitraum auf "bedeutende Fortschritte bei bestehenden Projekten" in Weissrussland, Nordamerika und Chile. Noch nicht nicht in Betrieb genommen wurde jedoch das fertiggestellte System in der südafrikanischen Provinz Gauteng.

Die Inbetriebnahme des Mautsystems in Südafrika war seit geraumer Zeit mehrfach verschoben worden. Seit Ende 2012 sind die Rahmenbedingungen dafür geklärt, offen sind nach wie vor die Unterzeichnung des entsprechenden Gesetzes durch den südafrikanischen Präsidenten und die Bekanntgabe des Starttermins. Die Errichtung des Systems ist weitestgehend bezahlt, die Kosten für die Aufrechterhaltung der Betriebsbereitschaft werden von dem Kunden erstattet. Aufgrund der ausbleibenden Betriebsumsätze und zusätzlicher Kosten mindert dieses Projekt jedoch das Ergebnis von Kapsch TrafficCom derzeit beträchtlich.

Die nächsten Quartale werden laut Kapsch von der Fortführung der bestehenden Aufträge geprägt sein. In Weißrussland sollte die nächste Ausbaustufe gegen Ende des Wirtschaftsjahres im Frühjahr 2014 in Betrieb gehen. Danach startet Phase 3, der weitere Ausbau des Systems um 1.500 Kilometer. Die Implementierung der laufenden Projekte in Frankreich, Australien und Texas sollte großteils bis Ende des Wirtschaftsjahres abgeschlossen werden. "Mit Spannung" erwartet Kapsch TrafficCom die nächsten Entwicklungen in Südafrika und auch in Slowenien, wo die Ausschreibung des Mautsystems zuletzt annulliert wurde.

Darüber hinaus wird mit weiteren Ausschreibungen gerechnet. Parallel dazu geht das Unternehmen aktiv auf mögliche Interessenten für Mautsysteme zu, wie dies bereits in Weißrussland erfolgreich war. Das Management berichtet von großem Interesse auch in anderen Ländern. Die Kapsch TrafficCom Group sieht sich mit ihrer ITS-Strategie und der neuen Unternehmensstruktur für jegliche Wachstumschancen gut aufgestellt.

Laden Sie sich hier den 1. Quartalsbericht von Kapsch 2013 als umfangreiche Präsentation herunter:

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