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24.09.2013 Rudolf Felser

Österreichische M-Commerce-Studie

MindTake Research und Sevenval haben eine Studie zum mobilen Einkaufsverhalten der Österreicher durchgeführt.

M-Commerce wird zunehmend stärker.

M-Commerce wird zunehmend stärker.

© bloomua - Fotolia.com

Die von MindTake Research in Zusammenarbeit mit Sevenval durchgeführte Studie legt Online- und Offline-Handelsunternehmen nahe, auf das veränderte Kundenverhalten von Konsumenten mit Smartphones zu reagieren. "Smartphones unterstützen den Verkaufsprozess aktuell vor allem im Presales-Bereich. Konsumenten vergleichen mit Hilfe ihres Handys vor einem Kauf im Geschäft zunehmend Preise und Produkte mit anderen Anbietern und Marken. Wer seine Online-Angebote daher nicht Smartphone-fähig macht, verringert auch seine Verkaufschancen im klassischen Online-Shop sowie im Geschäft selbst", erklärt Klaus Oberecker, geschäftsführender Gesellschafter von MindTake Research.

41,6 Prozent vergleichen Preise der Mitbewerber eines Produkts während des Kaufs vor Ort. In der Kaufanbahnung recherchieren mehr als zwei Drittel am Smartphone und schließen den Kauf Online (58,8 Prozent), Offline (54,6 Prozent), am Smartphone (22,8 Prozent) oder über das Tablet (11,6 Prozent).

Da Smartphone-Nutzer nicht gleich Smartphone-Nutzer sind, wurden für die Studie drei Gruppen bezüglich ihrer Einstellung und Erfahrung im mobilen Internet klassifiziert: Digital Natives (31,3 Prozent), Immigrants (56,4 Prozent) und Outsiders (12,2 Prozent). Michael Labschütz, Mobile Solution Consultant Sevenval GmbH: "Digital Natives haben Smartphones und das mobile Internet vollständig in ihren Alltag integriert und können sich ein Leben ohne Handy nicht mehr vorstellen. Es ist always-on und Helfer in jeder Lebenslage. Somit beeinflussen vor allem Informationen, die ad-hoc, mobil abgerufen werden, Entscheidungen des täglichen Lebens."

Insbesondere beim Einkaufsverhalten und bezüglich der Erwartungshaltung werden Unterschiede in den drei Gruppen sehr deutlich: "Je erfahrener Konsumenten im Umgang mit dem Smartphone sind, desto weniger tolerieren sie schlecht gemachte mobile Seiten, die umständlich zu bedienen sind. Sie wechseln dann einfach zur Konkurrenz", so Klaus Oberecker. Mehr als die Hälfte (56,4 Prozent) der Smartphone-User verlassen nicht für mobile Geräte optimierte Webseiten.

Die Studie wurde im August 2013 von MindTake Research mittels Computer Assisted Web Interviews (CAWI) im MindTake Online Panel unter 800 Österreichern im Alter von 15 bis 60 Jahren, die Internet am Smartphone nutzen, durchgeführt. Sie kann den Angaben zufolge ab 24. Oktober bei MindTake und Sevenval angefordert werden. (pi)

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