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A1 testet erfolgreich neue 400 Gbit/s Technologie im Weitverkehrs-Übertragungsnetz

Gemeinsam mit dem Technologiepartner Coriant hat A1 in einem erfolgreichen Feldversuch gezeigt, dass auf den bestehenden Glasfaserleitungen auf einem Übertragungskanal eine Verzehnfachung der Datenraten auf 400 Gbit/s möglich ist.

Für eine reibungslose Übertragung von Sprachtelefonie, mobilem und Festnetz-Internet oder hochauflösendem Kabelfernsehen seien immer leistungsfähigere Weitverkehrsnetze zwischen den wichtigsten Knotenpunkten in ganz Österreich erforderlich.

Für eine reibungslose Übertragung von Sprachtelefonie, mobilem und Festnetz-Internet oder hochauflösendem Kabelfernsehen seien immer leistungsfähigere Weitverkehrsnetze zwischen den wichtigsten Knotenpunkten in ganz Österreich erforderlich.

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Für eine reibungslose Übertragung von Sprachtelefonie, mobilem und Festnetz-Internet oder hochauflösendem Kabelfernsehen sind immer leistungsfähigere Weitverkehrsnetze zwischen den wichtigsten Knotenpunkten in ganz Österreich erforderlich. Weitverkehrsnetze übertragen digitale Services von hunderttausenden Kunden gleichzeitig auf einer Glasfaserleitung. Schon heute sind die dabei erforderlichen Datenraten immens: A1 überträgt heute in seinem Glasfasernetz 40 Gbit/s auf einer einzigen Wellenlänge einer Glasfaser. Die Leistungsfähigkeit der Glasfasern ist allerdings noch wesentlich höher und entscheidend für die Datenraten sind die zum Einsatz kommenden Komponenten der Übertragungstechnik. Um die bestehenden Leitungen möglichst gut zu nutzen, ist es wünschenswert, immer höhere Datenraten über ein und dieselben Leitungen zu übertragen.

In einem Feldversuch wurden von A1 gemeinsam mit dem Technologiepartner Coriant bestehende Glasfaserleitungen auf einer Länge von mehr als 600 km zwischen Salzburg und Wien über Klagenfurt und Graz mit 400 Gbit/s, also der 10-fachen Übertragungskapazität, erfolgreich getestet.
"Sicher ist, dass der Bedarf für digitale Übertragungen in den kommenden Jahrzehnten weiter zunehmen wird. Um für die kommenden Generationen gerüstet zu sein, müssen wir schon heute die Leistungsfähigkeit von Technologien einschätzen können, die erst in einigen Jahren großflächig zum Einsatz kommen werden”, so Marcus Grausam, A1 Technikvorstand. Mit der 400 Gbit/s Technologie lassen sich auf einem Glasfaser-Paar mit mehreren Wellenlängen rein rechnerisch mehr als eine Million Kunden gleichzeitig mit den heute verbreiteten 16 Mbit/s-Produkten versorgen. Typische Weitverkehrskabel haben 60 Fasern und bieten somit ausreichend Reserven für die nächsten Jahrzehnte.
 
Parallel zum Feldversuch experimentiert A1 auch im Labor mit einer vielversprechenden neuen Technologie: Space Division Mulitplexing. Hier wird auch die räumliche Dimension in Glasfasern ausgenützt und verspricht eine weitere Erhöhung der Kapazitäten.

Im Lauf der letzten Monate hat A1 mit LTE-Advanced im Mobilnetz und mit der Vectoring-Technologie und G.Fast im Festnetz gezeigt, dass die Übertragungsraten zu den Kunden in den kommenden Jahren stark ansteigen werden. Aus diesem Grund werden auch für die Weitverkehrsnetze leistungsfähigere Technologien erforderlich. A1 setzt auf eine möglichst frühzeitige Erprobung in Feldversuchen, um schon heute wichtige Entscheidungen für die Netzplanung treffen zu können. So werden die Investitionen in das größte Kommunikationsnetz Österreichs für die nächsten Jahrzehnte optimal vorbereitet.

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