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Besteuerung internationaler IT-Firmen im EU-Visier

EU-Steuerkommissar Algirdas Semeta hat eine Expertenkommission eingesetzt, die überlegen soll, wie international tätige IT-Firmen effektiver besteuert werden können.

Die EU-Kommission hat eine Expertenkommission eingesetzt, die überlegen soll, wie international tätige IT-Firmen effektiver besteuert werden können.

Die EU-Kommission hat eine Expertenkommission eingesetzt, die überlegen soll, wie international tätige IT-Firmen effektiver besteuert werden können.

© EU

Unternehmen wie Google oder Amazon nutzen internationale Schlupflöcher, um ihre Steuerleistung zu minimieren. Außerdem verrechnen sie intern Patentkosten und sparen so oft Steuern. Amazon etwa verrechnet seinen Gewinn in Luxemburg, obwohl die Logistikzentralen in Deutschland und Großbritannien stehen. Wie viel Geld den Staaten durch das Verschieben von Gewinnen entgeht ist nicht offiziell berechnet worden, eine "kürzlich publizierte Studie" der Credit Suisse gebe aber einen Hinweis, so der "Standard".

Sie wertete Daten von 390 Großunternehmen aus und kamen zu dem Schluss, dass deren Steuerbelastung pro Jahr um 106 Milliarden Dollar (77,5 Mrd. Euro) steigen würde, sollten die Schlupflöcher geschlossen werden. Die größte Differenz zwischen bezahlten und gesetzlichen Steuern bestehe in der patentintensiven Pharmaindustrie, gefolgt von der IT-Branche. Die beiden Sektoren sparen sich zusammen 60 Milliarden Dollar.

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