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IBM verstärkt Schutz gegen IT-Sicherheitsangriffe

Eine Partnerschaft von IBM mit Akamai kombiniert Cloud-Analytik mit einem globalem Sicherheitsexperten-Netz gegen DDoS-Attacken. Die Cloud-Lösung soll Distributed-Denial-of-Service-Attacken bei jenen Organisationen besser abzuwehren, die über das Web und in der Cloud geschäftlich tätig sind.

Eine Partnerschaft von IBM mit Akamai kombiniert Cloud-Analytik mit einem globalem Sicherheitsexperten-Netz gegen DDoS-Attacken.

Eine Partnerschaft von IBM mit Akamai kombiniert Cloud-Analytik mit einem globalem Sicherheitsexperten-Netz gegen DDoS-Attacken.

© apa

DDoS-Attacken zielen auf die Unterbrechung webbasierter Dienste wie Unternehmenshomepages, E-Commerce-Sites und Cloud-Services. Diese Angriffe wirken durch die Überlastung der Bandbreite einer Website oder Cloud-Anwendung, wodurch diese Dienste temporär unbrauchbar werden und legitime Kunden an der Möglichkeit hindern, eine Verbindung herzustellen. Dies kann zu Umsatzverlusten führen, da Kunden nicht in der Lage sind, Online-Transaktionen abzuschließen. DDoS-Attacken können auch als Ablenkung genutzt werden, sodass Angreifer in andere Systeme im Unternehmen einbrechen können, während IT-Mitarbeiter gezwungen sind, schwierige risikobasierte Abwehr-Entscheidungen zu treffen, möglicherweise ohne Überblick auf den vollen Umfang dessen, was gerade im Rahmen eines Angriffs stattfindet.

Basierend auf der täglichen Überwachung der Sicherheit für mehr als 4.000 Kunden hat IBM festgestellt, dass DDoS-Attacken weiter auf dem Vormarsch sind. Durchschnittliche große Unternehmen müssen im Schnitt 1.400 Cyber-Attacken pro Woche ausfiltern, laut IBM Cyber Security Intelligence Index. Aber viele Organisationen verfügen nicht über die Expertise oder die richtigen IT-Fähigkeiten und Werkzeuge, die benötigt werden, um sie zu bekämpfen. Auch verfügen viele nicht über ein Programm zur Reaktion auf solche Vorkommnisse, oder sie verlassen sich auf veraltete Programme, die nicht mehr aktuell sind, nicht regelmäßig getestet oder aktualisiert werden, um den wachsenden Bedrohungen entgegen gehen zu können.

BEDROHUNGEN BESSER AUFDECKEN
Als Teil der Cloud-Lösung wird IBM die Akamai cloud-basierte Web-Security-Lösung "Kona Site Defender" in das IBM Cloud-Security-Services-Portfolio integrieren. Kris Lovejoy, General Manager, IBM Security Services: "Die Partnerschaft mit Akamai kombiniert ein Weltklasse-Security-Team mit einer intelligenten Netzwerk-Plattform zur Stärkung der Cloud-Sicherheit. Gemeinsam mit Akamai kann IBM aktiven und reaktiven DDoS-Schutz gegen die zunehmende Häufigkeit, Umfänglichkeit und Komplexität dieser Angriffe bereitstellen." Die beiden Unternehmen planen, Security Intelligence-Erkenntnisse zu teilen, die durch die Anwendung von Analytik auf umfangreiche Sicherheits-Monitoringdaten gewonnen werden. Damit können sie Bedrohungen besser aufdecken, Sicherheitsrisiken identifizieren, Non-Compliance-Bereiche erkennen und Prioritäten zur Lösung setzen. Die IBM X-Force Forschung und Entwicklung wird seine globalen Analysemöglichkeiten und die weltweit derzeit umfassendste Bedrohungs- und Schwachstellen-Datenbank einbringen. IBM wird außerdem die QRadar Security-Lösung einsetzen, die Informationen aus verschiedensten Quellen sammelt und unter Einsatz von Analytik potenzielle Bedrohungen und Sicherheitsverletzungen identifizert.

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