Allied Telesis stellt NIC-Produktfamilie mit PoE-Ports vor Detail - Computerwelt

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13.10.2009 pi/Christof Baumgartner

Allied Telesis stellt NIC-Produktfamilie mit PoE-Ports vor

Die neuen Glasfaser-Netzwerkkarten bieten höhere Ethernet-Verbindungsgeschwindigkeiten für leistungsfähiges VoIP.

Allied Telesis stellt nach eigenen Angaben die weltweit ersten Fiber Fast Ethernet PCI-e Netzwerkkarten (NIC) mit PoE-Ports (Power over Ethernet) vor. Die neuen Dual-Port-Karten eignen sich damit sowohl für Multimode-Glasfaser-, als auch Ethernet-Kupferverbindungen (10/100TX). Der PoE-Kupferport liefert eine Leistung von bis zu 15,4 Watt, so dass die NICs standardmäßige IEEE802.3af Ethernet Powered Devices (PD) problemlos mit Energie versorgen können. Mit dieser Lösung lassen sich unterschiedlichste Netzwerk-Endgeräte einschließlich Kameras und IP-Telefone anschließen.

Die neuen Karten sind leistungsfähiger als konventionelle NICs, beinhalten die in den meisten modernen Computern verwendeten PCI-e-Bus-Schnittstellen und bieten durch die Unterstützung von ST-, SC- und MT-Fasersteckverbindern eine hohe Verbindungsflexibilität. Die neuen Karten AT-2716FX/TP/SC, AT-2716FX/TP/ST und AT-2716FX/TP/MT werden mit einem Windows-basierten Hilfsprogramm geliefert, mit dem sich die 'Überbrückung' zwischen dem Kupfer- und den Glasfaser-Ports steuern und dadurch die Priorisierung von Daten gewährleisten lässt. Dadurch können Geräte wie IP-Kameras oder VoIP-Telefone an die Kupfer-Ports angeschlossen werden, wobei die Karte einen Verkehr mit hoher Qualität und Priorität auf der Glasfaserverbindung sicherstellen kann.

"DEUTLICHE VEREINFACHUNG" Die NICs erlauben zudem verschiedene Konfigurationen wie Glasfaserkabel für Backhaul oder einen Zugang zu Kupfer-Ports. Melvyn Wray, Senior Vice President of Marketing EMEA bei Allied Telesis, meint: "Wir haben mit den neuen Karten den Prozess der Bereitstellung leistungsfähiger VoIP-Verbindungen über Glasfaser deutlich vereinfacht. Mit konventionellen Lösungen müssen die IT-Administratoren zwei Karten in den PC installieren, die jeweils eigene Treiber benötigen, oder die Glasfaser muss in einem externen Switch implementiert werden."

Die Karten sind laut Wray besonders für öffentliche und militärische Anwendungen geeignet, wo die Entfernung zum Switch normalerweise mehr als 100 Meter beträgt und deswegen der Einsatz von Kupferkabel nicht möglich ist, oder wo Glasfaser-Verbindungen auf Grund der höheren Sicherheit verwendet werden.

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