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22.03.2010 Rudolf Felser

FH Campus Wien: WLAN in Rekordzeit

In unter zehn Wochen musste die flächendeckende Bereitstellung eines WLANs für Lehrende, Studierende und die MitarbeiterInnen der neuen FH Campus Wien über die Bühne gehen.

Die Fachhochschule FH Campus Wien bietet als Bildungsunternehmen mehr als 40 Studiengänge in den Departments "Applied Life Sciences", "Technik", "Bautechnik", "Gesundheit", "Soziales" und "Public Sector", die nun von ehemals 14 Standorten auf vier Standorte "zusammengerückt" sind. Das neue FH-Gebäude in Wien Favoriten bietet 4.000 Personen Raum zum Lernen, Lehren, Forschen und Verwalten. Nach dem Spatenstich im Februar 2008 wurde das Gebäude am Verteilerkreis Favoriten in 16 Monaten fertiggestellt.

Aber nicht nur der Bau musste in einem extrem kleinen Zeitfenster fertiggestellt sein, auch die Planung und Installation des neuen Campus-LAN musste in Rekordzeit über die Bühne gehen. Ziel war die Bereitstellung eines Highspeed-LANs sowie eines flächendeckenden WLANs für Lehrende, Studierende und die Mitarbeiter der FH im gesamten Hochschulgebäude und dem Außenbereich. Um sicher zu gehen, langfristig über ausreichende Kapazitäten unter Berücksichtigung von bandbreitenintensiven Anwendungen wie z.B. dem Datenaustausch medizinischer Geräte wie Ultraschall oder Digitalröntgen für die Studiengänge "Gesundheit" zu verfügen, wurden ein 10 Gigabit Backbone und Coreswitches mit hoher Leistungsfähigkeit sowie durchgängige Redundanz gefordert.

Die Ausschreibung erfolgte über die Bundesbeschaffung. Den Zuschlag für dieses Vorzeigeprojekt erhielt Datentechnik mit Netzwerkkomponenten von Alcatel-Lucent, die als einer der wenigen Hersteller die Bedingung eines Gesamtangebotes aus einer Hand erfüllen konnte und mit ihrem Preis-/ Leistungsverhältnis punktete.

BAULICHE FALLSTRICKE Das Zeitfenster für die Lieferung der Komponenten, den Testlauf und die Installation war kurz und der Termin naturgemäß unverrückbar. Der Zuschlag erfolgte Anfang Juni 2009 und bereits Mitte August sollte der Universitätsbetrieb aufgenommen werden. Installiert wurde ein redundanter 10 GB Backbone mit Switches der Serie OS9800 mit über 30 10G Ports, 90 Etagenswitches der Serie OS6850 in Summe mit mehr als 3700 10/100/1000 Base-T Ports, teilweise in PoE Ausführung sowie high Performance Wireless Access Points der Serie OAW-AP125-Dual-Radio mit Unterstützung für 802.11a/b/g/n und einem Durchsatz von bis zu 300 Mbit/s.

Der Zeitplan wurde genau eingehalten: Alcatel-Lucent lieferte die Komponenten in unter vier Wochen. Dank des Projektmanagements auf Seiten der FH und der Datentechnik und der ausgezeichneten Zusammenarbeit der beiden Teams war auch die Installationszeit rekordverdächtig. Horst Schönkirsch, Leiter der Abteilung IT-Services, vergibt ein glattes "sehr gut": "Ohne den hundertprozentigen Einsatz aller Beteiligten wäre der Zeitplan nicht zu halten gewesen. Auftretende Problemstellungen wurden immer sofort gelöst. Hier ist auch ein großer Vorteil von Alcatel-Lucent, sich konsequent an Standards zu halten, zum Tragen gekommen. Dabei mussten wir die Installation unter erschwerten Bedingungen durchführen, da auch noch die Bautätigkeit voll im Gange war."

Die baulichen Herausforderungen waren beachtlich: Das neue Gebäude des FH Campus ist ein langgestreckter moderner Bau aus Glas, Stahl und Beton, mit einer Bruttogeschoßfläche von 37.000 Quadratmetern und 700 Räumen in vielen Ebenen, dazu eine Wasser-Betonkernaktivierung zu Kühlung - eine Herausforderung für eine flächendeckende WLAN-Abdeckung.

Die Installation der 170 Access Points wurde in zwei Phasen aufgeteilt. "Anhand der Baupläne bekommt man nur eine ungefähre Vorstellung wie der Hochschulalltag in der Praxis ausschauen wird, z.B. wo sich die Menschen in den Pausen aufhalten werden. Wir haben daher in der ersten Phase bewusst nur ca. drei Viertel der Access Points installiert um die restlichen nach einigen Wochen Echteinsatz punktgenau platzieren zu können", berichtet Projektleiter Schönkirsch. "Das Planungsteam der Datentechnik hat großes technisches Praxis-Know how bewiesen und eine hundertprozentige einheitliche Abdeckung des gesamten Hochschulgeländes erreicht."

Auch Andreas Sitta von Alcatel-Lucent Austria zieht ein positives Resümee: "Die Zusammenarbeit mit Datentechnik hat in allen Ebenen, von der Presales-Phase bis zur Installation und erschwerten Bedingungen, ausgezeichnet funktioniert. Wir haben auch bei der Preisgestaltung an einem Strang gezogen um Bestbieter zu sein. Mit Datentechnik verbindet uns seit 2007 eine vorbildliche Partnerschaft." (pi/rnf)

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