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28.07.2010 Martin Hintringer*

Einsatz von Cisco Unified Computing im Klinischen Rechenzentrum

Durch das enorme Datenaufkommen, welches durch die Digitalisierung der Patientenakte im Klinischen Rechenzentrum entsteht, steigt die Anforderung an die Leistungsfähigkeit der IT-Systeme rasant.

Durch die zunehmende Digitalisierung der Patientenakten und den vermehrten Einsatz von IP-basierenden Systemen im klinischen Umfeld steigen die Anforderungen an Effizienz, Leistungsfähigkeit, Verfügbarkeit und Datensicherheit signifikant. Neben Herstellern von IT-Systemen setzen mehr und mehr Medizinproduktehersteller und Erzeuger von Kommunikations- und Haustechniksystemen auf die Vorzüge IP-basierender Kommunikation, was die Anforderungen an die Gesamtverfügbarkeit der IT-Systeme weiter erhöht und das Netzwerk zur Hauptschlagader eines Unternehmens werden lässt.

Durch die hohe Komplexität moderner IT-Landschaften und die starke Abhängigkeit zwischen den IT-Systemen, gestalten sich Wartungsarbeiten zunehmend schwieriger. IT-Verantwortliche werden mehr und mehr damit konfrontiert, dass die Systeme rund um die Uhr verfügbar sein müssen. Dies verlangt wiederum den Einsatz von hoch redundanten Systemen, welche die Gesamtkosten für Hardware, Lizenzen, Wartung, und Betrieb in die Höhe treiben. Durch das enorme Datenaufkommen, welches durch die Digitalisierung der Patientenakte im Klinischen Rechenzentrum entsteht, steigt die Anforderung an die Leistungsfähigkeit der IT-Systeme rasant. Sowohl Netzwerke als auch Server- und Speicherkomponenten stoßen, durch die starke Zunahme an digitalen Bild- und Videodaten, an die Grenzen Ihrer Leistungsfähigkeit. Des Weiteren wird es für IT-Administratoren zunehmend schwieriger, der Vielzahl an verteilten Systemen und Ressourcen Herr zu werden. Starke Abhängigkeiten und unzählige Schnittstellen zwischen den Systemen, sowie eine Vielzahl an speziellen Werkzeugen für Management, Überwachung, Alarmierung und Auswertung, erschweren es den Überblick im Betrieb zu behalten. Durch den Einsatz zahlreicher Managementwerkzeuge, einem hohen Personalaufwand, sowie den rasant steigenden Energiekosten für Stromversorgung und Kühlung der immer leistungsfähigeren IT-Systeme, steigen die Betriebskosten im Klinischen Rechenzentrum signifikant.

Aus diesem Grund verlangen IT-Entscheider mehr und mehr nach einer Neugestaltung der verteilten Rechenzentrums-Infrastrukturen, um der Forderung nach Vereinfachung der Strukturen, Skalierbarkeit, Effizienz und Kostenoptimierung gerecht zu werden. Für diese weit gefassten Vorhaben müssen effiziente, kostenoptimierte und zukunftssichere IT-Lösungen im Klinischen Rechenzentrum eingesetzt werden, die den Anforderungen an Betriebssicherheit und IT-Security gerecht werden.

Betrachtet man die "Bruchstücksituation", die in vielen Rechenzentren vorherrscht, so ist im Markt eine Lücke gegeben. Die Situation verlangt nach IT-Systemanbietern, welche die Bruchstücke zusammenfassen und als ganzheitliche Lösung anbieten, so dass nicht die IT-Anwender die "Bastelarbeit" zu leisten haben.

CISCO UNIFIED COMPUTING SYSTEM Das Cisco Unified Computing System (UCS) bietet eine Architektur, um Rechenzentren die vollen Möglichkeiten für die Virtualisierung von IT-Systemen zur Verfügung zu stellen. Es vereinheitlicht den Zugang zu Rechenleistung, Netzwerkressourcen, Speicher, Management und Virtualisierung zu einem IT-Gesamtsystem und ist Basis für einen effizienten IT-Betrieb und eine schnelle und sichere Servicebereitstellung im Klinischen Rechenzentrum. Durch die Zusammenführung der verteilten IT-Ressourcen zu einem effizienten Gesamtsystem können die steigenden Anforderungen hinsichtlich Kostenoptimierung, Zukunftssicherheit, Leistungsfähigkeit, Betriebssicherheit und Einfachheit im Klinischen Rechenzentrum unterstützt werden. Somit leistet das UCS als technische Basis für IT-Dienste im Gesundheitswesen einen Beitrag zu einer medizinischen Grundversorgung mit tragbaren Kosten.

Cisco liefert mit seinem UC-System eine ganzheitliche IT-Systemtechnik-Lösung, um für Klinische Rechenzentren eine energieeffiziente Plattform für einen kostenoptimierten IT-Systembetrieb bereitzustellen. Das UCS unterstützt die hohen Anforderungen an ein modernes Rechenzentrum durch eine End-to-End Virtualisierung aller IT-Ressourcen und bietet eine vereinheitlichte, dynamische, einfache, leistungsfähige und in hohem Maße skalierbare Basis für einen effizienten Betrieb. Durch den Einsatz von UCS wird mittels sorgfältiger Integration die Komplexität einer herkömmlichen IT-Infrastruktur eliminiert. Standardisierte Komponenten und ein einheitliches Management ermöglichen eine schnelle und sichere Servicebereitstellung. Durch den Einsatz energieeffizienter Komponenten und einer optimalen Ressourcenauslastung können IT-Betriebskosten, bei gleichzeitiger Steigerung der Leistung und der IT-Security, reduziert werden. UCS bietet somit ein hohes Potenzial um Klinische Rechenzentren energie- und kosteneffizient zu betreiben und stellt eine sichere Basis für die rasche und einfache Bereitstellung von IT-Services zur Verfügung.

Einer der wesentlichen Erfolgsfaktoren bei der Einführung des UCS im Klinischen Rechenzentrum ist ein professionelles Projektmanagement. Dabei sind die Projektleiter vor allem gefordert die Verstehbarkeit, Handhabbarkeit und Sinnhaftigkeit des neuartigen Systems an die Projekt- und Betriebsführungsmitarbeiter klar zu kommunizieren und diese vom starren Fachbereichsdenken zu einem gemeinsamen und ganzheitlichen Denken zu bewegen. Dadurch kann das Projektmanagement wesentlich zur Akzeptanzförderung beitragen und Verweigerungshaltungen bzw. Sabotagen hinsichtlich der neuen IT-Gesamtlösung verhindern. Darüber hinaus tragen motivierte Innovatoren und eine Projektförderung durch das Management sowie eine ganzheitliche Planung wesentlich zum Gelingen einer UC-Systemeinführung bei. Als weitere Erfolgsfaktoren gelten die Prozessanalyse als Grundlage für eine erfolgreiche Planung, die Durchführung von Pilotprojekten, ein Dialog und Informationsaustausch hinsichtlich Best-Practices, umfassende Funktionstests sowie ein klares Konzept hinsichtlich Betrieb, Wartung und Weiterentwicklung des Systems.

UCS vervollständigt die Strategie von Cisco zur Bereitstellung einer ganzheitlichen IT-Infrastrukturlösung für moderne Rechenzentren, steht für Innovationen in den Bereichen Architektur, Technologie, Partnerschaft und Services und gilt als Motor für Virtualisierung und Cloud-Computing. Der Markt verfolgt dabei mit Spannung, wie sich Cisco mit UCS im stark umkämpften Rechenzentrums- und Cloud-Computing-Umfeld behaupten kann. Mit ausschlaggebend wird dabei sein, wie das System die Erwartungen hinsichtlich effizienter und sicherer Servicebereitstellung erfüllen kann und ob die Unternehmen die Vorteile der vereinheitlichten, virtualisierten und dynamischen Architektur erkennen und damit neue Geschäftsmodelle umsetzen können.

UNIFIED COMPUTING AM BEISPIEL DER KLINIKUM WELS-GRIESKIRCHEN GMBH Im September 2009 führte X-Tention Informationstechnologie die weltweit erste UCS-Implementierung im Healthcare-Bereich, in den beiden Rechenzentren der KWG GmbH durch. Das akademische Lehrkrankenhaus KWG ist mit ca. 3.500 Mitarbeitern und rund 1.328 systematisierten Betten das größte Spital in Oberösterreich und repräsentiert derzeit, gemeinsam mit dem IT-Dienstleister X-Tention, Cisco’s internationale E-Health-Referenz für die Vernetzung von Krankenanstalten, Pflegeheimen und Arztpraxen.

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