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01.03.2016 pi

Studie: Das IT-Reparaturverhalten Österreichs

Der IT-Dienstleister techbold untersuchte mit dem Institut für International Business der WU Wien das IT-Reparaturverhalten Österreichs. Wichtigstes Ergebnis: Neben dem Kostenvorteil ist die Rettung der persönlichen Daten der wichtigste Faktor bei der Reparatur von IT. Fast 40 Prozent der Befragtenkönnen nicht länger als zwei Tage ohne ihren Laptop auskommen.

© techbold

Die Aufgabe, die Thomas Lindner, Assistent am Institut für International Business, den Studenten der Wirtschaftsuniversität Wien stellte, war folgende: Die Erarbeitung eines Marketing-Konzeptes für techbold auf Basis von Marktforschung, Mitbewerbsanalyse und Mikroökonomie. Im Zuge dieser Aufgabenstellung, die aus einer Kooperation zwischen dem IIB an der WU Wien und techbold entstand, mussten die Studenten das Datenmaterial für die Analyse selbst erarbeiten – so auch die Markforschungszahlen, die der Strategiebildung zugrunde liegen. Es wurde eine quantitative Studie erstellt und durchgeführt, die über das Reparaturverhalten der Österreicher bei Computer, Smartphones und Tablets Auskunft gibt.  

In Bezug auf Smartphones hat die Studie herausgefunden, dass 67 Prozent ihr Smartphone noch nie reparieren ließen. Das mag daran liegen, dass 35 Prozent der Nutzer ohnehin nach zwei Jahren ein neues Smartphone erwerben. 39 Prozent warten mit einer Neuanschaffung zumindest drei Jahre und lediglich 19 Prozent benutzen ihr Smartphone länger als vier Jahre. Günstige Kosten sind es, die für 86 Prozent der Menschen für eine Reparatur sprechen, während für 66 Prozent der Befragten die Sicherung ihrer eigenen Daten der Grund für eine Reparatur sind.

Das wichtigste Kriterium von dem man ein Reparaturservice abhängig macht, ist die gute Lage des Geschäftes, knapp gefolgt von den guten Empfehlungen aus dem Freundeskreis. Für mehr als die Hälfte aller Befragten kommt ein Anreiseweg von bis zu 30 Minuten zum Reparaturgeschäft in Frage.

Des Weiteren hat die Studie ergeben, dass 37,4 Prozent aller befragten Notebook-Besitzer bereits Reparaturerfahrungen gemacht haben. Mehr als die Hälfte der Menschen, genau 55 Prozent, sagen, dass sie das Gerät wegen der Sicherung ihrer persönlichen Daten reparieren haben ließen, während für 62 Prozent die Mehrkosten einer Neuanschaffung für die Reparatur sprechen. Als häufigsten Defekt bei Notebooks und PCs werden von 39 Prozent übrigens Softwareprobleme genannt. Weitere 30 Prozent der Befragten kämpfen mit einer defekten Festplatte und 27 Prozent der User führen ihre Probleme auf einen Virenbefall zurück. Fast 40 Prozent aller Befragten können maximal zwei Tage ohne ihren Laptop auskommen.

"Die Zusammenarbeit mit techbold war eine großartige Erfahrung für unsere Studierenden. Sie konnten in Kooperation mit einem spannenden Startup lernen, wie unternehmerische Strategieplanung funktioniert und wie die zugrundeliegende Marktforschung die Planung beeinflusst", kommentiert Thomas Lindner vom Institut für International Business die Zusammenarbeit mit techbold. (pi)

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