Elektrohandel verliert gegenüber Computer-Fachhandel Detail - Computerwelt

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31.03.2011 Michaela Holy

Elektrohandel verliert gegenüber Computer-Fachhandel

Nach aktuellen Zahlen von GfK Austria zur Entwicklung des Computerhandels kann der Computerspezialist Ditech einen deutlichen Erfolg am heimischen Markt mit einem Umsatzplus von 31 Prozent im Jahr 2010 verzeichnen.

„Im Jahr 2010 hat sich die Tendenz weiter fortgesetzt, dass bei den komplexen und beratungsintensiven IT-Produkten reine Computerfachhändler im Vergleich zu Elektrohändlern gewinnen. Computerfachhändler konnten 2010 den Umsatz mit mobilen Geräten (Notebooks und Tablet PC) um 21 Prozent steigern, während der Elektrohandel einen Rückgang von vier Prozent verzeichnete. Noch etwas deutlicher zeigte sich diese Tendenz bei Desktop-PC. Hier legte der auf Computer spezialisierte Fachhandel um 22 Prozent an Umsätzen zu, während der Elektrohandel ein Minus von sechs Prozent hinnehmen musste“, fasst Brigitte Liebenberger, Division Manager bei GfK Austria, die Studie zusammen.

Damian Izdebski, Firmengründer und Geschäftsführer von Ditech, sieht sich durch die GfK-Daten bestätigt: „Die Marktzahlen beweisen eindrucksvoll, wovon wir seit Jahren zutiefst überzeugt sind: das Ditech-Handelskonzept ist wegweisend, insbesondere durch die strenge Fokussierung auf ein sehr scharf abgegrenztes Sortiment und damit höchste Kompetenz im Bereich Computer. Durch die Kombination der intensiven persönlichen Beratung am Verkaufspult mit der laufend weiterentwickelten Internet-Verkaufsplattform, über die wir bereits fast 40 Prozent des Umsatzes generieren, treffen wir sehr genau die Erwartungen, die Kunden heute bei beratungsintensiven Produkten wie Computern haben.“

GfK Austria bestätigt auch den hohen Stellenwert von Ditech als Hersteller. „Die Marktdaten aus 2010 zeigen, dass sich die Ditech Eigenmarke dimotion als klare Nummer 2 unter den in Österreich vertriebenen Deskop PC etabliert hat. Gemessen an den 2010 hierzulande verkauften Desktop PC deckt dimotion gemeinsam mit dem Marktführer die Hälfte des österreichischen Marktes ab“, analysiert Liebenberger.

Ditech hat im vergangenen Jahr rund 51.000 Computer verkauft, der Großteil davon – 34.500 Stück – unter der Eigenmarke dimotion. „Die eigene Produktion in Wien ermöglicht uns wie kein anderer Anbieter auf individuelle Kundenwünsche einzugehen. Durchschnittlich stellen wir alle 15 Minuten einen an die Bedürfnisse des Kunden zugeschnittenen Computer her“, erläutert Firmengründerin Aleksandra Izdebska.

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