Toshiba sieht Ende des Preisrutsches bei Notebooks Detail - Computerwelt

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09.03.2011 apa/Rudolf Felser

Toshiba sieht Ende des Preisrutsches bei Notebooks

Die heimische Niederlassung des japanischen Technologiekonzerns Toshiba hat im Vorjahr um knapp zehn Prozent mehr Notebooks verkauft und ist damit etwas stärker gewachsen als der Gesamtmarkt, der um sieben Prozent zulegte.

Der Umsatz stagnierte aber aufgrund des Preisverfalls, erklärte Hannes Schipany, Geschäftsführer von Toshiba Computer Systems Österreich, im Gespräch mit der APA. Er geht davon aus, "dass wir jetzt am Boden angekommen sind", auch bei den Komponentenpreisen sei die Fahnenstange erreicht. "Wir müssen aufhören mit der Forderung nach immer billigeren Produkten", so der Toshiba-Manger. Würden Zustände wie beim Elektronikzulieferer Foxconn bekannt, "ist das Geschrei groß". Auch in China werde damit begonnen, höhere Gehälter zu zahlen und mehr auf die Umwelt zu achten. "Nachhaltigkeit und Qualität geht nicht noch billiger", gab sich Schipany überzeugt.

Das Privatkundengeschäft sei im Vorjahr aufgrund des "verhaltenen Weihnachtsgeschäfts" nicht so gut gelaufen. Im Geschäftskundenbereich habe man hingegen vom Anspringen der Wirtschaft profitiert. So sei der Anteil der verkauften Business-Notebooks auf 36 Prozent gestiegen (2009: 25 Prozent). "Insgesamt waren wir gut unterwegs, weil wir den Preisverfall durch höhere Stückzahlen ausgeglichen haben", so Schipany.

Bei den Großkunden seien heuer weitere Umstellungen auf das Betriebssystem Windows 7 zu erwarten. Im Privatkundenbereich ortet er eine gewisse Verunsicherung aufgrund der Aufspaltung des Marktes in Notebooks, Netbooks und Tablet-PCs. Letztere seien keine Bedrohung für Notebooks, "die knabbern eher am Netbook-Kuchen".

Bei den Marktanteilen ist Toshiba den Angaben zufolge mit neun Prozent an die vierte Stelle gerutscht – und hat damit weniger Notebooks verkauft als Acer, HP und Sony. Bei den Geschäftskunden liege man mit 13 Prozent auf dem dritten Platz. Laut Branchenkennern dürfte Toshiba in Österreich rund 35 Mio. Euro mit Notebooks umsetzen. (apa)

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