iPad 2: Superschlank trotz doppelter Leistung Detail - Computerwelt

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02.03.2011 pte/Rudolf Felser

iPad 2: Superschlank trotz doppelter Leistung

Während aktuell die Tablet-Konkurrenz auf der CeBIT auffährt, hat Apple-CEO Steve Jobs Mittwochabend in San Francisco die neue Version des Platzhirsches vorgestellt.

Apple-Chef Steve Jobs hat trotz seiner Gesundheitsprobleme überraschend selbst das neue iPad-Modell vorgestellt. Das iPad 2 habe einen deutlich schnelleren Prozessor bei gleicher Batterielaufzeit, kündigte Jobs an.

Das superschlank ausgefallene iPad 2 verspricht dank neuem Dual-Core-Prozessor A5 deutlich mehr Leistung als der Vorgänger und wartet nun auch mit einer frontseitigen Kamera für Videochats auf. Was fehlt, ist ein brillantes Retina-Display wie beim iPhone.

Ein Update erfährt auch das Betriebssystem iOS. Die im iPad 2 genutzte Version 4.3 stellt eine verdoppelte JavaScript-Performance für das interaktive Web in Aussicht. Auch wird es leichter, Content drahtlos mit anderen Heimgeräten zu teilen. Gleich geblieben ist hingegen der Preis des Apple-Tablets, das noch im März auch hierzulande in den Handel kommt.

SCHLANKE PERFORMANCE Das iPad 2 ist beeindruckend kompakt. Mit 8,8 Millimetern Dicke ist es nicht nur um rund ein Drittel dünner als sein Vorgänger, sondern auch etwas schlanker als das iPhone 4. Das Gewicht beträgt nur knapp mehr als 600 Gramm. Im Gegensatz zum Smartphone wird das Tablet zudem von Anfang an nicht nur in schwarz, sondern auch in weiß zu haben sein. Freilich will Apple nicht nur mit dem Design des Geräts punkten, sondern stellt auch deutlich mehr Performance in Aussicht.

Der Prozessor A5 ist laut Jobs doppelt so schnell wie der A4 des ursprünglichen iPads, die Grafikleistung steigt demnach sogar auf das Neunfache. Trotz Performance-Sprung und Schlankheit bleibt die Akkulaufzeit von bis zu zehn Stunden erhalten. Dank iOS 4.3 wird das iPad 2 "iTunes Home Sharing" beherrschen, mit dem Content vom Heimcomputer via WLAN aufs Tablet übetragen werden kann. Verbesserungen bei AirPlay wiederum versprechen ein einfacheres Streaming zwischen entsprechenden Geräten. Ein klassischer HDMI-Ausgang unterstützt indes das Abspielen von Videos in 1080p-Auflösung.

MIT FACETIME, OHNE RETINA Wie weithin erwartet hat Apple dem iPad 2 eine frontseitige Kamera verpasst, so dass User über den Videotelefoniedienst FaceTime mit Nutzern anderer Apple-Geräte chatten können. Eine Enttäuschung ist hingegen, dass der Bildschirm mit den gleichen Spezifikationen aufwartet wie beim Vorgänger. Dabei hatten Fans auf ähnlich Beeindruckendes gehofft wie beim Retina-Display des iPhone 4. Wenig überraschend ist dagegen, dass Apple auch weiterhin SG-Kartenslot sowie USB-Anschluss verschmäht.

Wie das Original gibt es auch das iPad 2 entweder mit nur WLAN oder auch mit integriertem 3G-Modem. Die Speicherkapazität beträgt 16 bis 64 Gigabyte. Das günstigste Modell kostet wie beim Vorgänger 499 Dollar. Der Marktstart erfolgt zunächst am 11. März in den USA. Zwei Wochen liefert Apple das Gerät in einer Reihe weiterer Märkte aus, darunter die DACH-Region.

Jobs begann seine Präsentation mit Eckdaten zu Apple. So habe der Konzern inzwischen 200 Millionen zahlende Kunden auf seiner Download-Plattform iTunes für Geräte wie das iPhone-Handy, iPad und die iPod-Player. Bisher seien 100 Millionen iPhones verkauft worden. Apple habe inzwischen zwei Milliarden Dollar an Software-Entwickler gezahlt. Sie bekommen in dem App Store 70 Prozent vom Verkaufspreis eines Programms, 30 Prozent bleiben bei Apple. Zuletzt hatte diese Verteilung der Einnahmen auch bei Abos für digitale Zeitungen und Zeitschriften für Verstimmung zwischen Apple und Medien-Konzernen gesorgt. Die Software-Plattform App Store habe inzwischen 350.000 Programme, davon seien 65.000 für die größeren Bildschirme der iPads optimiert, sagte Jobs. Über den Gesundheitszustand von Jobs war zuletzt viel spekuliert worden. Unter anderem hatte ein US-Boulevardblatt geschrieben, der 56-Jährige habe wegen einer Krebserkrankung nur noch wenige Wochen zu leben. Im Internet kursierten Fotos und Videos, die einen drastisch abgemagerten Jobs zeigten. Am Mittwoch sah der Apple-Gründer zwar sehr dünn, aber nicht angeschlagen aus. Jobs hatte im Jänner eine Auszeit wegen nicht näher genannter Gesundheitsprobleme genommen.(pte)

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