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24.02.2011 Michael Müller*

Gastkommentar: Business-Notebook-Trends

2010 war bei Notebooks für private Endkunden sicherlich das Jahr der Tablets.

Im Geschäftskundenbereich diktierten hingegen weiter die klassischen Formfaktoren das Tagesgeschäft, wobei der Trend zu eher kleineren Bildschirmen im 12- oder 13-Zoll-Format geht. Der Grund: Die kompakten Mobil-PC haben in Sachen Rechenleistung zugelegt und sind zudem günstiger geworden. Laut einer Studie der Marktforscher von IDC wird das auch im Jahr 2011 weiterhin zu beobachten sein. Wobei auch Tablets im Business-Umfeld ein Gewinn sein können, ­gerade in vertikalen Märkten, in denen es auf schnelle und einfache Datenerfassung vor Ort ankommt. Für das Jahr 2011 haben bereits einige Hersteller Tablets mit Windows-Unterstützung angekündigt. Sie werden den Einzug dieses Formfaktors im Geschäftsumfeld beschleunigen, da sie neben den bekannten Vorteilen dieses Formfaktors auch das Problem der Verwaltbarkeit und Sicherheit der Systeme adressieren werden.

Im Zusammenhang mit klassischen Notebooks wird Datensicherheit auch 2011 wieder eine große Rolle spielen. Eine Kombination aus neuen rechtlichen Vorgaben und bekannt gewordenen Datenschutzskandalen sorgt dafür. Insbesondere Notebooks sind betroffen. Demnach sind Modelle zu empfehlen, die ein robustes Gehäuse, Datenverschlüsselung, kontaktlose Smartcard-Reader oder Fingerabdruck-Laser bieten. Verschlüsselte Festplatten ermöglichen die Verschlüsselung von Daten, mit dem Nachteil, dass bei einem Festplattenwechsel die Daten kurzfristig entschlüsselt werden müssen und dann ungesichert sind. Nachdem der Anteil an Notebooks in Unternehmen immer größer wird, müssen die IT-Managementsysteme entsprechend flexibel sein und auch mit Geräten zurecht kommen, die außerhalb der Firmengebäude genutzt werden.

In Sachen Schnittstellen kommt es zunehmend auf leistungsstärkere und platzsparendere Anschlüsse an. Digitale Video-Ausgänge wie DisplayPort oder HDMI finden sich bereits heute in zahlreichen Modellen und werden sich in Zukunft weiter verbreiten. Unabdingbar ist auch eSATA. Die Schnittstelle ist zehnmal schneller als USB 2.0 und ideal zur Datenübertragung von und zu externen Festplatten oder DVD-/Blu-ray-Laufwerken. Einzug hält inzwischen auch USB 3.0, das ähnlich schnell ist wie eSATA. Für drahtlose Verbindungen führt in Europa kein Weg an UMTS vorbei. Deutlich weiter verbreiten als bislang werden sich Solid State Drives, auch weil der Preis nachgibt.

*Der Autor ist Head of Product Management bei Dell.

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