Es spielt keine Rolle mehr, wo der User sitzt Detail - Computerwelt

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02.12.2009 Oliver Weiss

Es spielt keine Rolle mehr, wo der User sitzt

Um den Mitarbeitern unabhängig vom Arbeitsort flexibel und dynamisch eine auf ihre Bedürfnisse angepasste Arbeitsoberfläche zur Verfügung stellen zu können, setzt die Moser Holding auf Virtual Desktop Infrastructure von Vmware.

Die Moser Holding hält neben der »Tiroler Tageszeitung«, der Tageszeitung »Die Neue« und dem »Tiroler Anzeiger« weitere Beteiligungen im Printsektor, an einem Radiosender, im Bereich Neue Medien sowie im Druck- und Logistik-/Zustellsektor. Wie viele andere Unternehmen sah sich auch die in Tirol ansässige Moser Holding mit dem Problem konfrontiert, kostengünstige und effektive IT-Dienste bereitzustellen. Die Schwierigkeit war dabei, den unterschiedlichen Anforderungen der verschiedenen Geschäftsfelder gerecht zu werden.

IMMER MEHR CLIENTS Aufgrund der Dynamik, die die Tätigkeit im Medienbereich charakterisiert, war es notwendig, jedem Mitarbeiter unabhängig von seinem Einsatzort eine verlässliche und benutzerfreundliche Arbeitsplattform anzubieten. Zu den Herausforderungen zählten dabei die stetig wachsende Zahl an Clients. Diese leichter zu verwalten und standardisierte Anwendungen in einem flexiblen und einfach skalierbaren Umfeld bereitstellen zu können, waren die Hauptanforderungen der Moser Holding.

Darüber hinaus sollte das Problem, dass die Redaktions- bzw. Anzeigensysteme aufgrund der Programm-Architektur auf herkömmlichen Terminal-Dienst-Systemen nur bedingt einsetzbar waren, endlich gelöst werden.

IT-Leiter Gernot Obexer und sein Team suchten nach der besten Alternative zur bestehenden, standardisierten Client-Server-Lösung. Das neue System musste vor allem weniger fehleranfällig und auch flexibler sein. Da die Moser Holding am Betatester-Programm von Vmware teilnimmt, konnte sie über einen längeren Zeitraum hinweg die Desktop-Virtualisierungslösung Virtual Desktop Infrastructure (VDI) evaluieren. Das Redaktionssystem – zuvor unter Mühen an die bestehende Terminal-Dienst-Landschaft angepasst – konnte in der VDI-Umgebung ohne Probleme installiert und genutzt werden.

BESSERE STABILITÄT UND PERFORMANCE Die Lösung überzeugte zudem durch eine bessere Performance, höhere Stabilität und daraus resultierend einer größeren Nutzer-Zufriedenheit. Mit Erscheinen der Verkaufsversion stand für die IT-Verantwortlichen fest, VDI in den Produktiv-Betrieb zu übernehmen. Im ersten Schritt wurden über VDI 30 Clients zur Verfügung gestellt. In naher Zukunft soll diese Zahl auf 250 angehoben werden.

»Mithilfe von VDI ist es uns gelungen, ein leicht erweiterbares, stabiles sowie für den Benutzer einfach bedienbares System zu schaffen, in dem es für diesen keine Rolle spielt, ob der User in der Zentrale sitzt, von zu Hause aus arbeitet oder direkt von einem internationalen Großereignis berichtet. Wir waren überrascht über die Performance und Stabilität der Software, auch bereits in der Beta-Phase«, sagt Obexer.

Durch Einsatz von VDI ist es nun möglich, Benutzern dynamisch einen virtuellen Desktop zuzuweisen. Auf diesem kann der User die volle Funktionalität eines in einer Domain integrierten Arbeitsplatzes nutzen – wie beispielsweise Roaming Profile. Um VDI einsetzen zu können, ist lediglich ein Internet Explorer notwendig.

Das neue System ermöglicht der Moser Holding effizientes Ressourcenmanagement: Es sind nur mehr so viele Desktops vorhanden wie benötigt werden. Softwareseitig fallen Anpassungen an spezielle Terminal-Dienst-Umgebungen weg, und es ist auch kein eigenes Lizenzierungsmodell für Client-Software mehr nötig. Auch Update-Szenarien sind mithilfe von Templates nun leicht realisierbar.

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