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05.01.2010 Benjamin Schischka*

Laptop & Netbook: Kostenlos mehr Akku

Heller Bildschirm, Dauer-WLAN, Power-CPU – da macht selbst der stärkste Laptop-Akku schnell schlapp. Wir zeigen Ihnen, wie Sie den Stromhunger Ihres Note- oder Netbooks ohne Zusatzkosten zügeln. Und: Mehr Akku dank CPU-Untertakten.

Egal, ob in der Bahn oder bei schönem Wetter im Biergarten – mobiles Arbeiten mit Laptop oder Netbook hat zahlreiche Vorteile. Dumm nur, wenn der Akku nach gefühlten 10 Minuten kapituliert. Wir zeigen Ihnen, wo sich die größten Stromfallen verstecken und wie Sie kostenlos mehr aus Ihrem Akku herausholen. So setzen Sie stromhungrige Hardware auf Diät und machen Windows zum Energiesparer.

Bildschirm-Helligkeit: So viel wie nötig, so wenig wie möglich Einer der größten Stromfresser ist das Display. Hier sollten Sie die Faustregel „So viel wie nötig, so wenig wie möglich“ beherzigen. Über die Tastatur (oft STRG und F-Tasten) passen Sie die Helligkeit den Gegebenheiten an. Wählen Sie bevorzugt schattige Plätze ohne direkte Sonneneinstrahlung zum Arbeiten oder Spielen mit dem Notebook. So vermeiden Sie Spiegelungen auf dem Display, die Sie zwingen, den Bildschirm aufzuhellen.

DER RICHTIGE UMGANG MIT DER HARDWARE

Hardware-Tipp 1: WLAN & Bluetooth abschalten Vermeiden Sie alles, was Strom braucht. Daran, das WLAN bei Nicht-Gebrauch abzuschalten, denken noch die meisten. Oft gibt es dafür sogar eine Extra-Taste. Auch Bluetooth ist bei vielen standardmäßig deaktiviert, was zudem der Sicherheit dienlich ist.

Hardware-Tipp 2:Jedes externe Gerät ist eines zuviel Wenn Sie möglichst lange mit Ihrem Laptop im Akkubetrieb arbeiten wollen, sollten Sie auf eine externe Maus verzichten und lieber das Touchpad Ihres Gerätes nutzen. Auch angesteckte USB-Sticks und PCMCIA-Karten ziehen Strom – nicht viel, aber immerhin. Wenn Sie mit Daten auf einem USB-Stick arbeiten, schließen Sie diesen am besten nur zur Datenübertragung und -speicherung an. Zwischendurch, wenn Sie etwa an einer Excel-Tabelle arbeiten, entfernen Sie ihn.

Hardware-Tipp 3: Kopfhörer rein, CDs raus Wollen Sie Musikhören oder sich ein Video ansehen, empfiehlt es sich, Kopfhörer anstatt der Laptop-Lautsprecher zu verwenden. Diese benötigen deutlich weniger Strom (und bieten oft eine bessere Klangqualität). Hand aufs Herz: Befindet sich gerade ungenutzt eine CD oder DVD in Ihrem Notebook-Laufwerk? Bei jedem Hochfahren und jedem Aufruf des Arbeitsplatzes meldet Windows den Datenträger und das Laufwerk läuft erstmal an. Das ist nicht nur laut, sondern kostet auch Strom.

SO TRIMMEN SIE WINDOWS AUF STROMSPAREN

Windows-Tipp 1: Monitor ausschalten statt Bildschirmschoner Rechtsklicken Sie auf den Desktop und gehen Sie zu „Eigenschaften, Bildschirmschoner“. Wählen Sie „Kein“, um ihn zu deaktivieren. Stromsparender ist es nämlich, das Display bei Inaktivität direkt abzuschalten. Klicken Sie dazu im selben Fenster auf den Button „Energieverwaltung“. Hier stellen Sie unter „Energieschemas“ bei „Monitor ausschalten“ als Wert am besten drei oder fünf Minuten ein. Nach dieser Zeit schaltet Windows den Monitor ab.

Windows-Tipp 2: Mythos Energieschemas: Das bringen sie wirklich Im selben Fenster („Energieschemas“) wie im obigen Tipp darf der Windows-XP-User eines von mindestens sechs Energieschemas auswählen. Vista-Nutzer haben drei zur Verfügung. Je nach Notebook-Hersteller kann die Liste auch länger sein. Die Standard-Einträge haben bei XP unpräzise Namen wie „Desktop“ oder „Dauerbetrieb“. Da sich je nach Auswahl auch die Einstellungen für das Energieschema unten verändern, ist der Irrglaube weit verbreitet, die Einträge seien verschiedene vordefinierte Einstellungen ohne weitere Funktion. Richtig ist, dass sich je nach Einstellung auch der CPU-Takt und somit deren Stromverbrauch ändert. Mit „Tragbar/Laptop“ fahren Sie recht gut. Für Vista-Nutzer ist die Wahl dank eindeutiger Begriffe einleuchtender: Sie sparen Energie, wählen höchste Performance oder den Mittelweg. In den erweiterten Einstellungen unter „Energiesparplaneinstellungen“ dürfen Vista-User viele Details einstellen.

Windows-Tipp 3: Deckel zu: Standby und Ruhezustand In denselben Einstellungen empfiehlt es sich, den Standby-Modus nach 15-30 Minuten zu aktivieren. Im Standby versorgt der Computer den Arbeitsspeicher weiterhin mit Strom, so dass keine temporären Daten verloren gehen und trotzdem Energie gespart wird. Machen Sie ferner unter der Rubrik „Ruhezustand“ ein Häkchen bei „Ruhezustand aktivieren“. Beim Herunterfahren haben Sie ab sofort die Möglichkeit (eventuell durch Gedrückt-Halten der Shift-Taste) in den Ruhezustand zu wechseln. Der Rechner schreibt den Inhalt des Arbeitsspeichers temporär auf die Festplatte – Sie können Ihn abschalten, ohne dass offene Fenster und angefangene Dokumente verloren gehen. Auf Wunsch wechselt Ihr Laptop automatisch in einen der beiden Modi, sobald Sie den Deckel schließen.

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